Rezension zu [Hörspiel] Death Note – Folge 01: Mustererkennung von Tsugumi Ōba (Autor) und Takeshi Obata (Zeichner)

Ich rezensiere das erste Hörspiel von „Death Note“.

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© Viktoria M. Keller

Fakten zum Hörbuch:
Titel: Death Note – 01: Mustererkennung
Nach einer Geschichte von Tsugumi Ōba, gezeichnet von Takeshi Obata
Erscheinungsdatum: 26. Oktober 2018
Verlag: Lübbe Audio
Version: Standard Version Edition (Ungekürzte Ausgabe)
Laufzeit: 53 Minuten / 9 Tracks

Inhaltsangabe laut Verlag:

Eine der beliebtesten Manga-Serien endlich als Hörspiel-Blockbuster
Der junge Light Yagami ist von der brutalen Welt um sich herum enttäuscht. Er möchte etwas verändern, für Gerechtigkeit sorgen und Verbrecher bestrafen. Eines Tages fällt ihm ein geheimnisvolles schwarzes Notizbuch in die Hände, das DEATH NOTE. Es heißt, dass jeder Mensch stirbt, dessen Namen man in dieses Buch schreibt. Fasziniert stellt Light das DEATH NOTE auf die Probe und kann schon bald nicht mehr die Finger davonlassen. Doch seine Taten bleiben nicht unbeobachtet …
(Quelle: Amazon.de)

Meine Meinung zum Cover:

Auf dem Cover befindet sich eine Person, vermutlich Light Yagami. Er wurde im typischen Anime-Stil gezeichnet. Da es sich bei Death Note ursprünglich um einen Anime handelt, finde ich das sehr passend. Außerdem gefallen mir die rote Schrift und die verdreht zu lesenden Buchstaben.

Meine Meinung zur Geschichte:

Ich habe von Death Note bisher viel gehört, aber die Anime-Serie nie gesehen. Mit Hilfe der Hörspiele wollte ich in die Welt eintauchen und freue mich, dass es geklappt hat. Es fiel mir leicht, mich in die Geschichte fallen zu lassen. Ich hörte mit Aufmerksamkeit zu und merkte gar nicht, wie schnell die knappe Stunde vorbei war. Die Geschichte ist sehr lebendig inszeniert. Ich konnte ihr gut folgen und verstand schnell, was es mit dem „Death Note“ auf sich hatte. Irgendwie faszinierte es mich, allerdings fand ich es auch befremdlich. Light Yagami hat einen guten Grundgedanken, obwohl er diesen schnell zu vergessen scheint. Es hat mich überrascht, wie schnell er skrupellos wurde. Am Anfang fragte er sich, welchen Preis er dafür zahlen muss. Mir selbst ist nach dem Beenden des ersten Hörspiels klar, dass der Preis viel höher ist, als Light jemals ahnt.

Meine Meinung zu den Sprechern:

Vor dem Hören habe ich mir im Booklet die Namen der Sprecher durchgelesen, dabei war ich mir nicht sicher, ob ich jemanden kenne. Nach dem Beginn des Hörens war mir sofort klar, dass hier einige sehr bekannte Stimmen aus Film und Fernsehen zu hören sind. Schade, dass man diese nicht mit dem richtigen Namen verbindet, sondern mit den Darstellern. Allen voran David Turba, Marlin Wick und Thomas Schmuckert, welche zu meinen Lieblingssprechern gehören. Jeder einzelne Sprecher hat in diesem Hörspiel Hervorrangendes geleistet. Zusammen haben sie ein herausragendes Hörspiel geschaffen, welches mir ein tolles Hörerlebnis ermöglichte. Sie harmonieren miteinander, haben aber alle ihre eigene „Identität“, sodass es keine Verwechslungen für mich gab.

Meine Meinung zur technischen Umsetzung:

Die Stimmen der Sprecher waren fast immer klar zu hören. Einzig bei Mr. L hatte ich Probleme, wenn seine Stimme verzerrt wurde. Es wirkte ein wenig übersteuert, sodass ich mich beim Hören anstrengen musste. Die verschiedenen Hintergrundgeräusche und Töne passen zur Geschichte und ergaben ein stimmiges Gesamtbild.

Mein Fazit:

Durch dieses Hörspiel gelang mir ein hervorragender Einstieg in die Welt des „Death Notes“. Die Geschichte konnte mich schnell überzeugen, da sie stark inszeniert und die Figuren von namhaften Sprechern gesprochen wurden. Die Sprecher harmonisieren und haben doch alle ihre eigene Identität, die das Geschehen zum Leben erweckte. Das „Death Note“ und sein Dämon haben mich überrascht. Cooler fand ich allerdings Mr. L., denn trotz seiner Eigentümlichkeit hat er etwas Interessantes an sich. Ich freue mich die nächsten Hörspiele zu hören.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!
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Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!


Rezensionen zu weiteren Folgen:

Folge 1: Hier
Folge 2: Kollateralschaden
Folge 3: Geliebter Feind
Weitere Folgen wurden von mir noch nicht gehört.

2 Gedanken zu “Rezension zu [Hörspiel] Death Note – Folge 01: Mustererkennung von Tsugumi Ōba (Autor) und Takeshi Obata (Zeichner)

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