Rezension zu Excaliburs Vermächtnis von Saskia Stanner

Excaliburs Vermächtnis von Saskia Stanner

© Hawkify digital

Als ich damals das Schwert aus dem Stein gezogen habe, war das ein Gefühl, das ich nicht beschreiben kann. Als hätte mir das Schwert Kraft übertragen. Ich fühlte mich als könnte ich die ganze Welt stemmen. – Zitat aus dem Buch, Kapitel 11, Pos. 1225

Fakten zum Buch:
Titel: Excaliburs Vermächtnis
Autor/in: Saskia Stanner
Verlag: Hawkify digital
Erscheinungsdatum: 2. Oktober 2018
Seitenanzahl: 201 Seiten

Inhaltsangabe laut Verlag:
Als sich Jenni und Adam nach zehn Jahren wiedersehen, besteht zwischen den beiden noch immer jene besondere Freundschaft, die bereits ihre Kindheit beherrscht hat. Trotzdem wird Jenni das Gefühl nicht los, dass mit Adam etwas nicht stimmt. Wo sich in seinem Leben früher alles um die Artus-Sage gedreht hat, will er jetzt kein Wort mehr darüber verlieren. Dabei ist Jenni sich sicher, dass er erst kürzlich an einer Expedition teilgenommen hat, die das sagenumwobene Schwert finden wollte. Doch statt alles über diese Forschungsreise von ihm zu erfahren, berichtet ein Radiosender über den außergewöhnlichen Fund des Artefakts. Jenni stellt Adam zur Rede und erfährt, dass er es war, der Excalibur aus dem Stein gezogen hat. Seitdem fühlt er sich verfolgt und nichts scheint mehr so wie es war. Auch wenn Jenni nicht an Magie glaubt, muss sie schon bald erkennen, dass sie stärker mit dem Schicksal Camelots verbunden ist, als sie jemals für möglich gehalten hätte. (Quelle: amazon.de)

Meine Meinung zum Cover:

Das Cover wirkte richtig magisch auf mich und ich war sofort begeistert. Excaliburs Schwert steht im Vordergrund, die Frau im Hintergrund dürfte Jennifer zeigen. Die Farbwahl wurde gut mit den Motiven abgestimmt. Rundum ein schönes Cover.

Meine Zusammenfassung des Inhaltes in eigenen Worten:

ACHTUNG: Meine Zusammenfassung enthält leichte inhaltliche Spoiler!
Jenni sieht nach 10 Jahren ihren Sandkastenfreund Adam wieder. Dieser hat sich vollkommen verändert, über seine geliebte Artus-Sage will er nicht mehr sprechen und verleugnet seine besondere Entdeckung bei einer Expedition. Durch einen Radiobericht erfährt Jenni von der Entdeckung des Schwertes Excaliburs. Wenig später erfährt sie von Adam die Wahrheit und wird mit Dingen konfrontiert, die ihr logisches Denken auf den Kopf stellen. Zusätzlich kämpft sie mit ihren Gefühlen zu Adam, die mit jedem Treffen intensiver werden. Für Jenni beginnen nervenaufreibende Tage mit Überraschungen, Schmerz und Magie. Adam und sie sind tiefer mit der Artus-Sage verwoben als sie jemals für möglich gehalten hat.

Meine Meinung zum Inhalt:

Diese Mal fiel es mir sehr schwer meine Rezension zu schreiben. Einerseits hat mir das Buch gut gefallen, anderseits war ich ein wenig enttäuscht, weil ich etwas anderes erwartet habe. Der Schreibstil der Autorin ist ganz gut, zu Beginn war er für mich ein wenig stockend zu lesen. Es fiel mir schwer, eine Verbindung zu den Protagonisten aufzubauen, da sie sehr oberflächlich waren. Besonders Jenni machte es mir mit ihrer Art schwer, so war sie mir beinahe bis zum Ende des Buches sehr unsympathisch. Lediglich in den letzten 10% konnte ich sie einigermaßen leiden. Die Gefühle von Jenni kamen mir zu abrupt, auch diese waren mir zu platt, genauso wie ihre Trauer am Anfang. Ihre gedanklichen Schwärmereien und ihr zum Teil sehr jugendliches Verhalten, ging mir schnell auf die Nerven.

Außerdem hatte ich durch den Klappentext mit einer anderen Rahmenhandlung gerechnet. Der größte Teil dieses Buches drehte sich um Jenni, ihre Gefühle für Adam und die damit verbundenen Aktivitäten. Die eigentliche Rahmenhandlung um das Schwert Excalibur trat die meiste Zeit stark in den Hintergrund. Die Idee rund um Excalibur hat mir gefallen. Die Umsetzung der Sage und die Dinge mit den Nachfahren waren gut durchdacht. Am besten hat mir deswegen der Prolog gefallen. Dennoch habe ich mir einen stärkeren Fokus darauf gewünscht.

Positiv fand ich, dass sich das Buch sehr schnell lesen ließ. So habe ich die circa 200 in wenigen Stunden gelesen. Die zweite Hälfte gefiel mir wesentlich besser, weil die Sagen-Komponente und der Fantasygehalt anstiegen. So konnte ich dann endlich mitfiebern und mich ein wenig in die Geschichte hineinfühlen. Lediglich Jennis Engstirnigkeit und Egoismus störte mich. Die letzten 15% gehören zu den besten Teilen des Buches. Hier war die Spannung gut zu spüren und die Ereignisse passierten schnell hintereinander. Das Ende war schön und glücklich, trotzdem hatte ich mir ein bisschen mehr gewünscht.

Mein Fazit:

Dieses Buch beendete ich mit gemischten Gefühlen. Einerseits fand ich es gut, anderseits war ich ein wenig enttäuscht. Für mich lag der Fokus zu stark auf der Liebesgeschichte anstatt auf die Artus-Sage und Excalibur. Die Ideen der Autorin fand ich gut, besonders den Zauber und die Nachfahren gefielen mir. Probleme hatte ich mit Jenni, da sie mir die meiste Zeit unsympathisch war, dies änderte sich erst in den letzten 10% ein wenig. Die zweite Hälfte des Buches fand ich wesentlich besser, da der Fantasygehalt stieg und die Spannung mehr wurde. Das Ende ist schön, aber ich hatte irgendwie mehr erwartet.

Ich habe wirklich lange überlegt, wie viele Sterne ich begeben soll. Die Entscheidung fiel mir nicht leicht. Schlussendlich habe ich mich für 3 von 5 möglichen Sternen entschieden!
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Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

2 Gedanken zu “Rezension zu Excaliburs Vermächtnis von Saskia Stanner

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