Rezension zu Bop-Saga Band 2: Selfies vom Mond von André Nagerski

Bop-Saga Band 2 Selfies vom Mond von André Nagerski

© André Nagerski

Edward schaute ihn schief an, aber, rätselhafte Reden gewohnt nebst des Wissens eingedenk, dass Nachfragen selten Aufklärung brachten, beließ es dabei und bestaunte stattdessen den gerade entstandenen Schachtelsatz – Zitat aus dem Buch, Pos. 483, Kapitel 29

Fakten zum Buch:
Titel: Selfies vom Mond – Band 2 der Bop-Saga
Autor/in: André Nagerski
Verlag: Self-Publishing
Erscheinungsdatum: 13. Dezember 2017
Seitenanzahl: 112 Seiten

Inhaltsangabe laut Amazon:
Douglas Adams lebt! […] Uneingeschränkte Leseempfehlung für alle Freunde der anarchistischen Science Fiction-Comedy. Mehr davon!“ – so forderte es Amazon Bestseller-Autor Ralph Edenhofer im Namen vieler begeisterter Leser, und endlich hat das Warten ein Ende: Band Zwei der Bop-Saga liegt vor! Auch dieses Mal erleben die Helden der Geschichte irrwitzige Abenteuer. Roboter, Frauen, Aliens und mysteriöse Geistwesen – und mal eben das Universum retten: ein kurzweiliges Vergnügen!
(Quelle: amazon.de)

Meine Meinung zum Cover:

Wie auch schon bei Band 1, ist das Cover bunt und verspielt. Die Motive sind passend zur Geschichte ausgewählt und der Titel ist ungewöhnlich, passt aber zum Inhalt. Meiner Meinung nach sieht man schon am Cover, dass das Buch eine gehörige Portion Humor enthält.

Meine Zusammenfassung des Inhaltes:

Ted, Edward, Jones und Willy sind auf dem Weg zum Planeten Anyway, um dort ihren neuen Auftrag – eine Mission zur Rettung des Universums – fort zu führen. Doch der Weg dorthin ist voller Gefahren und einiger lustiger bzw. merkwürdiger Begegnungen, die die Helden fordern wird. Genauso sieht es bei ihrem neuen Crew-Mitglied aus.

Meine Meinung zum Inhalt:

Ungewöhnlich, aber voller lustiger Szenen und Spaß an der Geschichte – so würde ich das Buch beschreiben, wenn ich es mit wenigen Worten tun müsste. Band 1 wirkte konfus, Band 2 hat dagegen mehr Struktur und die Helden haben ein klares Ziel vor Augen. Das Beste an der Geschichte sind wohl der Humor und die Art, wie die Protagonisten mit den Situationen umgehen. Sie nehmen die Ereignisse trotz Todesgefahr locker, mit viel Humor und Witz. Sie machen einfach weiter und es wirkt beinahe so als wäre nichts geschehen.

Super fand ich, dass sich der Autor selbst (z.B. seinen Schreibstil, siehe das Zitat am Anfang meiner Rezension) oder den Leser aufs Korn nimmt. Die Geschichte ist mit viel Humor geschrieben. Ich hatte großen Spaß beim Lesen und musste über so manche Szene schmunzeln. In diesem Band kam ich mit den Protagonisten viel besser klar. Ted bleibt wohl meine liebste Figur. Edward wurde mir mit jedem Kapitel unsympathischer, bis ich ihn gar nicht mehr leiden konnte. Am interessantesten war wohl die neue Protagonisten, die den Weg der vier Freunde kreuzt und für einiges an Aufsehen sorgt. Sie steckt voller Geheimnisse und muss wohl noch einiges offenbaren, damit ihr Handeln nachvollziehbar wird.

Die Geschichte selbst hat mir diesmal viel besser gefallen. Wie oben schon erwähnt, hat sie mehr Struktur. Dadurch fand ich viel leichter in die Geschichte hinein. Ich folgte ihr mit mehr Interesse, zu den lustigsten Ereignissen gehört für mich das „mysteriöse“ Haus. Der Autor nimmt im Buch so manches Klischee aufs Korn, er erwähnt Alltägliches und wandelt es in lustige Anekdoten um. Die Phillyponys (Jawohl Ponys! Jawohl Phillys!) gehören wohl zu den Lustigsten, ich sollte sie ernst sehen, da sie gefährliche Gegner waren, doch es gelang mir durch die lustigen Beschreibungen so überhaupt nicht.

Das Einzige, was sich im nächsten Band noch mehr steigern sollte, ist die Spannung. Sie war in diesem Band zwar vorhanden, wurde aber durch Ort- oder Zeitsprünge jäh unterbrochen. Trotzdem werde ich das Buch mit 5 Sternen bewerten, da ich großen Spaß beim Lesen hatte. Allerdings sollte jedem Leser klar sein, dass dies ihr kein ernsthafter Sci-Fi-Roman ist und somit nicht alle Punkte stimmen.

Durch den lockeren und kurzweiligen Schreibstil kam ich schnell durch die Geschichte, da sich der Autor langwierige Beschreibungen spart (naja vielleicht manchmal zu sehr).

Mein Fazit:

Alles in allem ist diese Geschichte ein lustiger und kurzweiliger Roman für Zwischendurch. Ich hatte viel Spaß beim Lesen, konnte lachen und schmunzeln. Es ist Science-Fiction und doch ist es zum größten Teil eine humorvolle Komödie. Band 2 hat mehr Struktur, ist spannender als Band 1 und enthält viele lustige Wendungen. Der Autor nimmt den Leser und sich selbst aufs Korn. Somit fällt es auch schwer die Geschichte ernst zu nehmen, da es fast immer etwas zum Schmunzeln gibt. Mich hat der Autor mit diesem Band jedenfalls überzeugt und ich werde die Serie sicher im Auge behalten.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!
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Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!


Rezensionen zu weiteren Bänden:

Band 1: Roboter weinen heimlich
Band 2: Hier

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