Rezension zu Goddess Band 1: Ein Diadem aus Reue und Glut von Andreas Dutter

Goddess Band 1 Ein Diadem aus Reue und Glut von Andreas Dutter

© Impress

Wir rutschten durch ein schwarzes Loch aus Flammen, bis alles so schnell, wie es begonnen hatte, schon wieder vorbei war. Die Schwärze hüllte mich ein und das Erste, was ich hörte, war eine fremde Sprache. – Zitat aus dem Buch

Fakten zum Buch:
Titel: Goddess – Ein Diadem aus Reue und Glut
Autor: Andreas Dutter
Verlag: Impress (Carlsen)
Erscheinungsdatum: 02. August 2018
Seitenanzahl: 315 Seiten

Inhaltsangabe laut Verlag:
**Finde das magische Diadem oder du zerfällst zu Staub…**
Laneas Leben verläuft nicht sonderlich erfolgreich, abgesehen davon, dass sie die beste Bogenschützin ihres Vereins ist. Ansonsten nerven ihre Adoptiveltern und sie fühlt sich nirgendwo zugehörig. Doch das ändert sich schlagartig, als eines Tages ein gut aussehender Typ namens Cliff vor der Tür steht und ihr offenbart, dass sie die Tochter der ozeanischen Vulkangöttin ist. Er als ihr Ausbilder soll sie auf die Brautschau für Hiro vorbereiten, den Sohn des Schöpfergottes. Dafür muss Lanea ein magisches Diadem finden, bevor die anderen Göttertöchter ihr zuvorkommen. Lanea lehnt dankend ab, doch da kommt der Haken: Wer das Diadem nicht findet, wird zu Staub zerfallen. Eine tödliche Reise um die ganze Welt beginnt…
(Quelle: amazon.de)

Meine Meinung zum Cover:

Schon als ich das Cover zum ersten Mal sah, war ich vollkommen verzaubert. Das Gesicht der Frau harmoniert mit den Farben der Gesamtgestaltung. Die Flammen passen zu Laneas Fähigkeiten. Das Diadem sieht ähnlich wie in meiner Vorstellung aus.

Meine Zusammenfassung des Inhaltes:

Laneas Leben ist von Problemen gespickt. In der Schule ist sie durch ihre Launen unbeliebt und mit ihren Adoptiveltern gibt es ständig Streit. Einzig das Bogenschießen und ihre beste Freundin Molly geben ihr ein wenig Halt. Dieser wird allerdings schnell zerstört als ein junger Mann namens Cliff auftaucht. Er teilt ihr mit, dass sie die Tochter einer ozeanischen Göttin ist und außerdem ein magisches Diadem finden muss, ansonsten wird sie sterben. Obwohl Lanea das alles kaum glauben kann, muss sie sich darauf einlassen. Schließlich hängt ihr Leben davon ab und außerdem kann sie nicht leugnen, dass sie plötzlich feurige Fähigkeiten entwickelt. So beginnt nun der Wettkampf um ihr Überleben…

Meine Meinung zum Inhalt:

Die Bücher von Andreas Dutter sind für mich mittlerweile zum Muss geworden. Bisher habe ich alle seine Geschichten immer gemocht! Auch dieses Mal wurden meine Erwartungen erfüllt, wenn nicht sogar übertroffen. Andreas Dutters Schreibstil ist frech und mit Humor gespickt. Die Geschichte lässt sich wunderbar lesen und ich konnte dem Verlauf der Geschichte leicht folgen. Es gab immer wieder Szenen in den ich Schmunzeln musste, aber auch emotional berührt wurde.

Der Prolog allein löste schon eine erwartungsvolle Stimmung in mir aus. Er ist düster und geheimnisvoll. Meine Neugier auf die Geschichte stiegt immens an, weil ich nicht wusste wer die Person darin ist. Danach begann die Geschichte aus Laneas Sicht. Zugegeben, ich war über den direkten Einstieg ein wenig überrascht. Laneas Art war für mich ein wenig gewöhnungsbedürftig. Je weiter sich die Geschichte entwickelte, umso mehr verstand ich ihr Verhalten. Irgendwann mochte ich sie ziemlich gern. Allerdings ist und bleibt Cliff meine Lieblingsfigur. Selbst die große „Offenbarung“, die Lanea so aus der Bahn warf, konnte mich nicht vom Gegenteil überzeugen. Ich mochte das Geheimnisvolle um ihn.

Die Fähigkeiten von Lanea haben mich mit der Zeit immer mehr fasziniert. Es gefiel mir, dass Lanea Probleme damit hatte und den Umgang lernen musste, somit diese nicht perfekt beherrschte. Noch mehr begeistert hat mich allerdings die ozeanische Mythologie. Ich weiß nicht viel darüber, fand es aber genial wie der Autor sie in die Geschichte integriert hat. Die Idee diese in seine Geschichte einzuweben, war grandios. Hier gibt es wirklich eine Marktlücke!

Die zeitlosen Zwischensequenzen fand ich ebenso gut, obwohl ich nicht wusste was ich von der Person halten sollte, die mitunter dafür verantwortlich war. Die Geschichte selbst schritt rasant voran und ich hatte durch den Humor des Autors viel Spaß beim Lesen. Die Geschichte enthält Action, Spaß, Gefühle und Magie. Zusammen mit der ozeanischen Mythologie sind das die perfekten Komponenten für eine gute Geschichte.

Je näher das Ende des Buches kam, umso nervöser wurde ich. Andreas Dutter machte den Wettkampf um das Diadem extrem spannend. Kurz vor dem Ende hielt ich den Atem an. Danach endete die Geschichte mitten in der wichtigsten Szene überhaupt. Ich konnte und wollte nicht glauben, dass da wirklich das Wort „Ende“ steht. Das Buch wurde von mir im Urlaub gelesen, ich beendete es am späten Abend im Hotelzimmer. Meine Schwester lag neben mir auf ihrem Bett und war über meine Reaktion beim Lesen ziemlich überrascht. Ich reagierte nämlich unter anderem mit einem verärgerten „Das kann er doch nicht machen!“. Naja Andreas Dutter hat es leider getan. Zum Glück muss ich nur bis Oktober auf die Fortsetzung warten. Am liebsten würde ich sofort weiterlesen.

Mein Fazit:

Andreas Dutter hat die ozeanische Mythologie und ihre Götter mit einer spannenden Grundidee vereint. Ich fieberte von der ersten bis zur letzten Seite mit und konnte nicht genug von der Geschichte bekommen. Es gab viel Humor, Action, grandiose Fähigkeiten, Emotionen und Spannung. Das „Schlimmste“ war wohl der gemeine Cliffhanger am Ende. Ich fragte mich wirklich, wie der Autor uns dann antun konnte. Jetzt warte ich sehnsüchtig auf den zweiten Teil dieser fulminanten Dilogie.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!
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Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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