Rezension zu Ganymeds Erbe (Band 3) von Joshua Tree

Ganymeds Erbe (Band 3) von Joshua Tree

© Joshua Tree

Feuerblumen, dann Dunkelheit, dann zwei vorbeisausende Lichter und die Gesichter fremder Menschen. Alles stand kopf, dann auf der Seite und dann wieder gerade. – Zitat aus dem Buch

Fakten zum Buch:
Titel: Ganymeds Erbe
Autor/in: Joshua Tree
Verlag: Self-Publishing
Erscheinungsdatum: 15. Juli 2018
Seitenanzahl (Print): 448 Seiten
ISBN: 978-1717769664

Inhaltsangabe laut Verlag:
Theodore und sein Team müssen in Los Angeles in die Höhle des Löwen gelangen, um Geheimnisse aufzudecken, die nicht nur sein Leben zerstört haben, sondern möglicherweise die einer ganzen Generation: Ihr Weg führt in den Cerberus. Kann er mit Jack, Ludwig und Yuna Saki die Wahrheit ans Licht zerren, die Rhein Ruhr Industries unbedingt begraben lassen will? Im Herzen feindlichen Gebiets finden sie eine Verschwörung, die bis nach Ganymed reicht und plötzlich wird das nackte Überleben zum einzigen Ziel.

Auf Ganymed muss Rachel derweil den Bodeneinsatz evakuieren, als sie zwei unglaubliche Entdeckungen macht: Der außerirdische Roboter hat Instruktionen übersandt, denen niemand an Bord traut und die Expedition muss feststellen, dass sie in der Dunkelheit des Jupitersystems nicht alleine ist. Fieberhaft versucht sie mit Patrick und Julie die Geheimnisse der weißen Ringe zu entschlüsseln und herauszufinden, welche Rolle der Roboter dabei spielt. (Quelle: amazon.de)

Meine Meinung zum Cover:

Für mich ist dieses Cover das Beste der gesamten Trilogie. Der Astronaut sticht hervor und zieht die Aufmerksamkeit auf sich.

Meine Zusammenfassung des Inhaltes:

Theodore macht sich zusammen mit seinem Team bereit für die gefährlichste Mission seiner „Karriere“: Sie wollen in den Cerberus einbrechen, dem bestgesicherten Gebäudekomplex der Stadt. Dort wollen sie an die Geheimnisse rund um das außerirdische Material und sämtlicher geheimer Projekte kommen. Die Welt soll endlich erfahren, was sich hinter den Kulissen abspielt. Das Team hat keine Ahnung, dass die Ereignisse mit denen auf Ganymed zusammenhängen und die Konsequenzen verheerend für die Menschen sind. Zeitgleich entdeckt die Crew um Rachel auf Ganymed erstaunliche Dinge: Der Roboter kommuniziert mit ihnen und sendetet ihnen einen waghalsigen Plan. Zuerst wollen sie den Plan nicht ausführen, doch als sie zum Gejagten werden, entscheiden sie sich dafür. Auf Ganymed entdeckt Rachel etwas, dass sie in ihren Grundfesten erschüttert und alles verändern wird.

Meine Meinung zum Inhalt:

Der letzte Band der Trilogie hat mich am meisten überrascht. Der Band ist komplett anders als seine Vorgänger – positiv anders!

Natürlich ist auch in diesem Band die Technik ein zentraler Punkt der Geschichte und Hard Science-Fiction Fans werden auch ihre Freude daran haben. Ich selbst verstand die Dinge diesmal besser und konnte sie auch nachvollziehen.

Auch in diesem Band fand ich den Handlungsstrang mit Theodore viel spannender als der mit Rachel. Theodores Abschnitte waren voller Emotionen, Action und Gänsehaut-Momenten. Rachels Abschnitte waren durch die Technik etwas träge, allerdings störte mich das nur ein klein wenig, da ich die Technik verstehen wollte.

Es gab Szenen bei denen ich total stolz auf die Protagonisten und ihr Handeln war. Es war ehrenhaft und zeigte, wie sich die Protagonisten weiterentwickelt haben. Es gab kurze gefühlvolle und philosophische Gespräche, die dem Charakter der Figuren Tiefe gaben. In diesem Band zeigte der Autor auf, dass die Soldaten trotz ihrer Technik auch nur Menschen sind und jederzeit sterben können. So manches Ereignis machte mich traurig. Theodore Stärke und Willenskraft hat mich besonders beeindruckt.

Die Kämpfe und actionreiche Szenen waren sehr imposant, aber auch heftig und direkt. Die Gewalt wurde schonungslos und real dargestellt und zeigt, wie Krieg wirklich abläuft. Trotzdem gab es immer wieder Überraschungen, die für einen besonderen Kick sorgten. Durch die Spannung wurde ich mitten in das Geschehen hineingezogen.

Die Wendung und gleichzeitige Auflösung um den weißen Ring kam für mich vollkommen überraschend. Mit sowas hatte ich nun wirklich nicht gerechnet. Ich musste einige Zeit wirklich darüber nachdenken. Die Idee ist für mich vollkommen neu und das Konzept gut durchdacht.

Mein Fazit:

Joshua Tree hat mit diesem Band ein imposantes Ende der Trilogie geschaffen, dass ich nicht so schnell vergessen werde. Seine Ideen sind neu und dabei grandios umgesetzt. Hard Science-Fiction Fans, die Technik lieben, kommen auf ihre Kosten. Es gab Spannung ohne Ende, mit überraschenden Wendungen. Beide Handlungsstränge waren gut, obwohl mir Theodores etwas besser gefällt. Es gab einige Abschnitte, die mich sehr berührten. Außerdem hat der Autor in diesem Band die Machtgier der Menschen und Krieg in schonungsloser Wahrheit dargestellt. Die Szenen sind real und direkt geschrieben. Science-Fiction vom Feinsten!

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!
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Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!


Rezensionen zu weiteren Bänden:

Band 1: Ganymed erwacht
Band 2: Ganymeds Flüstern
Band 3: Hier

2 Gedanken zu “Rezension zu Ganymeds Erbe (Band 3) von Joshua Tree

  1. Pingback: Rezension zu Ganymed erwacht (Band 1) von Joshua Tree | The Librarian and her Books

  2. Pingback: Rezension zu Ganymeds Flüstern (Band 2) von Joshua Tree | The Librarian and her Books

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