Rezension zu Ganymeds Flüstern (Band 2) von Joshua Tree

Ganymeds Flüstern

© Joshua Tree

Theodore lächelte. Es war kein fröhliches Lächeln, kein glückliches Lächeln, aber es war ein entschlossenes Lächeln und das war das Beste, was er in dieser Situation aufbringen konnte. – Zitat aus dem Buch

Fakten zum Buch:
Titel: Ganymeds Flüstern
Autor/in: Joshua Tree
Verlag: Self-Publishing
Erscheinungsjahr: 1. Juni 2018
Seitenanzahl: 382 Seiten
ISBN: 978-1983015335

Inhaltsangabe laut Amazon:
Der Streit um die außerirdischen Artefakte spitzt sich zu: Auf der Erde wird Los Angeles zum Hexenkessel, als die Megakonzerne sich mit harten Bandagen nach dem fremden Material strecken. Auf der Ganymed Explorer muss Rachel Ferreira feststellen, dass die größte Bedrohung für das Raumschiff und ihre Kameraden nicht etwa im Weltraum auf sie wartet, sondern direkt unter ihnen. Sowohl für sie als auch für Theodore entbrennt ein Kampf gegen die Zeit, während immer rätselhaftere Satellitenbilder von Ganymed eintreffen. Der Trabant verändert sich und niemand vermag abzuschätzen, in welche Richtung oder mit welchem Ziel.

Meine Meinung zum Cover:

Düster und dunkel zeigt das Cover das gefährliche Weltall. Zwei Planeten und einige Sterne sind die wenigen Lichtpunkte. Es ist ein schlichtes Cover und doch hat es einen gewissen Zauber, der einen in den Bann zieht.

Meine Zusammenfassung des Inhaltes:

Der Kampf um die außerirdischen Artefakte eskaliert. Die Megakonzerne wollen alle zuerst an das Material kommen. Theodore und sein Söldnerteam begeben sich zu einem noch unentdeckten Exponat. Zumindest glauben sie, dass es noch niemand gefunden hat. Der Weg dorthin ist nicht einfach, da sich das Team in einem Wettlauf gegen Theodores schlimmsten Feind befindet. Es entbrennt ein grausamer Kampf, der schreckliche Opfer von Theodore fordert. Außerdem findet er etwas heraus, das sein Leben noch einmal in seinen Grundfesten erschüttern wird. Jene Information droht ihn zu zerstören.

Im Weltall arbeitet das Wissenschaftsteam um Rachel Ferreira weiter daran, etwas über die außerirdischen Ringe und das Material herauszufinden. Erschwert wird das Ganze durch den Mörder, der sich auf der Station herumtreibt. Unterwartet finden sie heraus, wer dahintersteckt und befinden sie in den unendlichen Weiten des Weltalls in noch schlimmerer Lebensgefahr. Der Täter geht skrupellos über Leichen, um seinen Auftrag zu erfüllen. Trotzdem müssen Rachel und ihr Team weiterarbeiten. Denn das Gebilde auf Ganymed verändert sich, die Entdeckungen, die sie machen, offenbaren Erschreckendes.

Meine Meinung zum Inhalt:

Im zweiten Teil der Ganymed-Trilogie gehen die beiden Handlungsstränge von Rachel und Theodore weiter. Joshua Trees Schreibstil ist weiterhin ansprechend, strukturiert und bildhaft.

Beim Handlungsstrang von Theodore wird es schnell actionreich und lebensbedrohlich. Die Ereignisse passieren Schlag auf Schlag und sie machen interessante Entdeckungen bei ihrer Mission. Am meisten hat mich allerdings die Offenbarung, die indirekt von Kruger ausgelöst wurde, geschockt. Ich hatte mit dieser schrecklichen Wendung der Ereignisse nicht gerechnet und war wohl genauso fassungslo wie Theodore. Danach wurde es sehr emotional, in dieser Szene tat sich Jack besonders hervor und zeigte mir ihre starke Seite. Die Frau hat mir sehr imponiert und hält für mich das Team zusammen. In diesem Moment stiegen mir wirklich die Tränen in die Augen. Der Plan, der sich schlussendlich entwickelt ist verrückt, die Vorbereitungen haben in sich und sind nichts für schwache Nerven.

Der Handlungsstrang um Rachel Ferreira ist nicht minder spannend. Auch auf dem Raumschiff wird es gefährlich, der neue Feind zeigt sein Gesicht und überraschte mich dabei zutiefst. Gleichzeitig begann ich langsam zu begreifen bzw. zu vermuten, wie die Dinge mit den Ereignissen auf der Erde zusammenhängen. Die technikhaltigen Sequenzen sind für Hard Science-Fiction Fans perfekt geeignet, für mich war es manchmal etwas zu viel. Zum Glück hat es meinen Lesefluss nicht unterbrochen und ich verfolgte die Geschichte weiterhin mit viel Neugierde. Rachel Ferreira findet immer mehr über ihren „Gegner“ und seine Handlungsweise heraus. Nicht nur einmal rettet sie dabei Leben. Doch der Tod bleibt weiterhin ein ständiger Begleiter. Hierbei möchte ich betonen, dass das Buch gewalttätige Szenen enthält, die nichts für schwache Nerven sind! Man muss unbedingt mit sowas klarkommen, sonst tut man sich beim Lesen schwer, da der Autor einen sehr bildhaften Schreibstil hat!

Die Wendung am Ende des Buches im All hat mich zum Schluss auch noch sehr überrascht. Dadurch entstanden in mir noch mehr Fragen, die mich gespannt auf den nächsten Band warten lassen.

Ich habe das Buch am Abend beendet und ging wenig später schlafen. Mitten in der Nacht wachte ich mit klopfendem Herzen auf. Die Geschichte von Joshua Tree verfolgte mich bis in meine Träume. Der Mörder auf dem Raumschiff hat es geschafft, mich in meinen Träumen in Angst und Schrecken zu versetzen. Sowas schafft nur selten ein Buch!

Mein Fazit:

Im zweiten Teil der Ganymed-Trilogie werden die beiden Handlungsstränge aus Band 1 weitergeführt. Es wird spannend, actionreich und lebensbedrohlich. Die Spannung und die Gefahren steigen, schreckliche Geheimnisse werden offenbart und es geht um Leben oder Tod. Die Geschichte wird vorangetrieben und es passieren viele entscheidende Ereignisse. Das Buch enthält außerdem gewalttätige Szenen, die nichts für schwache Nerven sind. Hard Science-Fiction Fans kommen hier ebenso auf ihre Kosten. Auch ich konnte mitfiebern, war geschockt und meine Nerven waren zum Zerreißen gespannt. Alles in allem eine geniale Fortsetzung, die mich neugierig auf den nächsten Band warten lässt.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

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Rezensionen zu weiteren Bänden:

Band 1: Ganymed erwacht
Band 2: Hier

Ein Gedanke zu “Rezension zu Ganymeds Flüstern (Band 2) von Joshua Tree

  1. Pingback: Rezension zu Ganymed erwacht (Band 1) von Joshua Tree | The Librarian and her Books

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