Rezension zu Behemoth 2333 Band 8: Die Tränen der Sonne von Joshua Tree

Behemoth 8.jpg Angst und Schmerzen wurden zu fernen Erinnerungen an einen zerstörten Körper, der jetzt nicht mehr zählte. Es zählte nur ihre Präsenz und ihre mentale Anteilnahme, die seine Seele behutsam umfing. – Zitat aus dem Buch

Es handelt sich hier um den 8. und letzten Band der Serie „Behemoth 2333“ von Joshua Tree.

Fakten zum Buch:
Titel: Behemoth 2333 – Band 8: Die Tränen der Sonne
Autor/in: Joshua Tree
Verlag: Self-Publishing
Erscheinungsjahr: 2018
Seitenanzahl: 300 Seiten
Erhältliche Formate: Ebook

Inhalt:
Pascal Takahashi, Jeremy Brandt und die Crew der UNS WizKid stehen vor ihrem letzten Schlag gegen Alpha. Die Vernichtung von Sonne und Erde vor Augen, werden sie nicht nur von Zweifeln an ihrem Plan heimgesucht, sondern auch von den Unwägbarkeiten ihrer Mission: Was werden sie auf der Erde finden? Wird die Allianz zwischen Locusts und Union die Strapazen eines Krieges, wie ihn die Milchstraße noch nie gesehen hat überstehen?

Meine Meinung zum Cover:

Die Coverdesignerin Elli hat mal wieder gezaubert. Die Motive harmonieren wunderbar miteinander und passen zum Inhalt. Die Farben fügen sich wunderbar zusammen und ergeben ein tolles Gesamtbild.

Meine Zusammenfassung des Inhaltes:

Die Freunde gehen auf ihre letzte große Mission: Sie wollen Alpha besiegen und damit die Sonne zerstören. Der Plan ist lebensgefährlich und ein Überleben scheint unmöglich. Trotzdem setzen die Freunde alles daran ihn umzusetzen. Jeremy, Pascal und Veronika Macella kämpfen alle drei an verschiedenen Fronten und sind bereit sich selbst für das Überleben der Menschen zu opfern. Doch Alpha scheint ihren Plan zu durchschauen und versucht sie mit allen Mitteln aufzuhalten.

Meine Meinung zum Inhalt:

Der letzte Band der Serie beginnt mit der vorsichtigen Umsetzung des Planes um Alpha aufzuhalten. Wohlgemerkt, einem extrem waghalsigen und lebensgefährlichen Plan.

Der letzte Band der Serie hat es definitiv in sich. Ein Manöver ist gefährlicher als das Nächste. Menschen und Locusts sind bereits sich zu opfern. Kaum ist ein Ereignis überstanden, kommt das nächste Unheilvolle auf uns zu. Mir fiel die Rückkehr in die Welt von Joshua Tree leicht.  Während der ersten Etappe des Planes gab es tiefsinnige Gespräche zwischen den Protagonisten. Ich empfand dies als gut, da ich so kurz Atem schöpfen konnte. Wie ein kurzes Inne halten.

Die Kämpfe wurden vom Autor wieder wunderbar inszeniert und ich konnte mitfiebern. In diesem Band konnte der Autor seine Leidenschaft für Nervenkitzel intensiv umsetzen und mich richtig auf die Folter spannen. Es wurde schrecklich spannend und ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen, es war wie eine Sucht. Der Autor hat es wieder geschafft mich zu schocken – im positiven Sinne – sodass ich einfach weiterlesen musste, damit ich erfuhr wie das Ganze ausgeht.

In diesem letzten Band gab es auch noch einen zusätzlichen Handlungsstrang aus der Sicht von Veronica Macella. Durch ihre Augen erlebte ich den anderen Teil der Mission und ich konnte sie viel näher kennenlernen. Sie zeigte ihre kämpferische Seite und dass ich sie bereit ist, alles für den Erfolg und für Jeremy zu tun.

Es gab in diesem Buch einige herausragende Momente, die mich überrascht, aber auch gefühlsmäßig sehr mitgenommen haben. Als sich die Geschichte immer mehr dem Ende näherte, wurde es immer emotionaler und dramatischer. Gefühlsmäßig konnte mich der Autor so tief in die Geschichte hineinziehen, dass es sich anfühlte als wäre ich mit dabei. Dann passierte das Unausweichliche: Meine Tränendrüsen öffneten sich und ich begann richtig zu heulen. Die Zeilen verschwammen vor meinen Augen und ich ärgerte mich über mich selbst. Denn so wurde das Weiterlesen erschwert. Natürlich las ich trotzdem weiter, denn nun konnte ich erst recht nicht mehr aufhören!

Das Buch ist ein derartig grandioser Abschluss der Serie, dass es für mich definitiv zu meinen Jahreshighlights 2018 gehört!

Mein Fazit:

Mit dem Abschluss seiner Serie hat Joshua Tree mein erstes Jahreshighlight im Genre Science-Fiction für das Jahr 2018 geschrieben! Der letzte Band hat es in sich und die Spannung war kaum auszuhalten. Ich erlebte Schockmomente und wurde emotional derartig mitgenommen, dass ich richtig geheult habe. So etwas schafft ein Buch bei mir sehr selten. Die Mission und die Rettung der Menschheit erfolgte nach einem waghalsigen Plan, der den Freunden alles abverlangte. Ich konnte und wollte nicht mehr aufhören zu lesen und bin nun ein wenig traurig, dass es zu Ende ist. Science-Fiction vom Feinsten!

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!
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