Rezension zu Irrlichter Band 1: Das Licht zwischen den Welten von Pia Hepke

Irrl. 1.jpg

© Pia Hepke

Du musst erst gelebt haben, um sterben zu können. Der Tod ist nur ein Weg, der folgt, wenn man seine Reise in dieser Welt abgeschlossen hat. – Zitat aus dem Buch

Fakten zum Buch:
Titel: Irrlichter – Das Licht zwischen den Welten
Autor/in: Pia Hepke
Verlag: Self-Publishing
Erscheinungsjahr: 2015
Seitenanzahl: 170 Seiten
ISBN: 978-1507526279
Erhältliche Formate: Taschenbuch, Ebook

Inhaltsangabe laut Amazon:
Was sind eigentlich Irrlichter?
Sie bezeichnen ein Phänomen seltsamer Lichter, die zumeist im Moor oder auf Friedhöfen beobachtet werden. Doch was wäre, wenn sich hinter diesem Phänomen mehr verbirgt? Was wäre, wenn diese Lichter in Wahrheit verstorbene Seelen sind? Wenn sie zu bestimmten Zeiten und an bestimmten Orten mit ihrem Licht verhindern, dass verlorene Seelen aus dem Jenseits ins Diesseits wechseln? Normalerweise bekommen die Menschen davon nichts mit. Nicole jedoch kommt hinter das Geheimnis, als sie eines Nachts dem Irrlicht Wrin in seiner menschlichen Gestalt auf dem Friedhof begegnet und gerät dadurch mitten hinein in den Kampf zwischen Licht und Schatten.

Meine Meinung zum Cover:

Das Cover war der Grund, warum ich auf das Buch und die Autorin aufmerksam wurde. Die Stimmung des Covers ist magisch und zog meinen Blick förmlich an. Es wurde mit viel Liebe zum Detail gestaltet und passt auch noch perfekt zum Inhalt.

Meine Zusammenfassung des Inhaltes:

Nicole befindet sich wegen einer Wette auf dem örtlichen Friedhof. Sie will beweisen, dass es keine Irrlichter gibt. Doch dann verändert eine geheimnisvolle Begegnung alles. Irrlichter gibt es doch und sie können auch noch eine menschliche Gestalt annehmen. Je öfter sie auf den Friedhof geht, umso näher fühlt sie sich zu dem Irrlicht hingezogen. Dann gerät sie auch noch in einen Kampf zwischen Licht und Schatten, dem Guten und dem Bösen.

Meine Meinung zum Inhalt:

Pia Hepke hat eine sehr rasante Erzählweise. Die Ereignisse passieren in schneller Abfolge. Außerdem hält sich die Autorin nicht mit langen Beschreibungen auf, sondern erzählt die Geschichte direkt. Trotzdem hat mich ihr Schreibstil angesprochen, da es so niemals langweilig wurde.

Gestört hat mich ein wenig, dass Nicole die Ereignisse kaum hinterfragt bzw. dann viel zu spät Fragen stellt. Sie akzeptiert alles ohne den geringsten Widerstand. Nicole hat einen besten Freund namens Simone. Zu Beginn war ich irritiert, weil ich dachte, er ist eine sie. Die meiste Zeit ist Nicole sehr naiv und unwissend, sie agiert ohne an die Konsequenzen für ihr Umfeld zu denken. Ansonsten war sie mir sympathisch. Wrin selbst schlich sich relativ schnell in mein Herz. Obwohl er zuerst sehr abweisend reagierte, konnte ich den weichen Kern sehen und hinter seine Fassade blicken.

Schade fand ich, dass durch die rasante Erzählweise die Gefühle der Protagonisten nicht so stark spürbar waren. Sie waren leider mehr im Hintergrund vorhanden, obwohl sie für die Geschichte wichtig sind. Hier gebe es noch ein wenig Ausbaupotenzial.

Die Geschichte selbst hat mir sehr gut gefallen. Schon nach wenigen Seiten begannen mich die Irrlichter zu faszinieren und ich wurde immer neugieriger. Je weiter die Geschichte voranschritt, umso mehr wollte ich erfahren. Die Welt der Irrlichter schien komplex und doch irgendwie einfach. Das Ende des Buches ist sehr dramatisch, aber auch gefühlvoll. Hier kamen die Gefühle zum Einsatz, die mir vorher fehlen. Zum Schluss beim letzten Kapitel von Wrin stiegen mir die Tränen in die Augen.

Mein Fazit:

Die Welt der Irrlichter hat mich schon nach den ersten Seiten fasziniert und ich wollte immer tiefer eintauchen. Die rasante Erzählweise der Autorin sorgte für einen schnellen Verlauf der Geschichte. Leider wurden dadurch die Gefühle der Protagonisten nicht so intensiv beschrieben. Dennoch hat mich die Geschichte gefesselt und ich verfolgte sie mit viel Neugier. Das Ende ist düster, aber auch traurig und romantisch. Hoffentlich geht es im Folgeband mit den Protagonisten weiter.

Ich vergebe 4 von 5 möglichen Sternen!
StarSilhouette_svgStarSilhouette_svgStarSilhouette_svgStarSilhouette_svg

Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!


Rezensionen zu weiteren Bänden:

Band 1: Hier
Band 2: Der Schatten auf deinem Leben
Band 3: Die Dunkelheit in unseren Herzen

5 Gedanken zu “Rezension zu Irrlichter Band 1: Das Licht zwischen den Welten von Pia Hepke

  1. Pingback: Rezension zu Irrlichter Band 2: Der Schatten auf deinem Leben von Pia Hepke | The Librarian and her Books

  2. Pingback: Rezension zu Irrlichter Band 3: Die Dunkelheit in unseren Herzen von Pia Hepke | The Librarian and her Books

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.