Rezension zu 161011 Band 1: Befreiung von Aurelia L. Night

161011»Einen Namen?« »Ja. Mit einem Namen identifiziert sich eine Person. Du bist eine Person, also gehört dir ein Name.«– Zitat aus dem Buch (S. 167)

Fakten zum Buch:
Titel: 161011 – Befreiung
Autor/in: Aurelia L. Night
Verlag: Tagträumer Verlag
Erscheinungsjahr: 2017
Seitenanzahl: 267 Seiten
Erhältliche Formate: Taschenbuch, Ebook

Inhaltsangabe:
Als Gabriel und 161011 zum ersten Mal aufeinandertreffen, scheint ihr Schicksal besiegelt: sie, die Vampirjägerin, er, der Vampir. Gabriel entführt 161011 und zeigt ihr ein Leben, in dem sie eine fühlende Person und keine perfekte, namenlose Jägerin sein kann. 161011 will, trotz der Konsequenzen, die sie dort erwarten, ins Labor zurückkehren, denn sie erkennt, wie sehr sie die einzige Familie, die sie hat, vermisst. Als Gabriel nach einer Mission jedoch nicht zurückkehrt, muss sich die Jägerin zwischen ihrem alten Leben und den neuen Gefühlen entscheiden …

Meine Meinung zum Cover:

Mein Blick wurde von den Augen auf dem Cover magisch angezogen. Meiner Meinung nach wirkt er beinahe hypnotisierend. Die restliche Gestaltung ist geheimnisvoll und passt zum Genre. Ein rundum gelungenes Cover!

161011.jpgMeine Zusammenfassung des Inhaltes:

161011 erwacht in einer sterilen Umgebung. Sie hat keine Ahnung wie sie dort hingekommen ist. Zusammen mit Anderen wird ihr das Kämpfen beigebracht und sie wird auf ihre Aufgabe vorbereitet: Vampire fangen und töten. Dabei wird sie mehr wie Gegenstand als wie lebendiges Wesen behandelt.  Die Vampire sind ihre Feinde und müssen mit allem Mitteln besiegt werden. Auf einem Patrouillengang wird 161011 vom Vampir Gabriel entführt. Obwohl sie sich vehement wehrt, zeigt er ihre eine neue Welt und bringt ihr bei in sich selbst ein fühlendes Wesen zu sehen, keine Maschine. Obwohl sie Gefallen daran findet, möchte sie zurück ins Labor. Schließlich wartet dort ihre „Familie“. Zu spät erkennt sie die Gefühle, die in ihr gewachsen sind. Alles gerät aus den Fugen und Schreckliches passiert.

Meine Meinung zum Inhalt:

Die Geschichte beginnt ganz anders als man bei einer Vampirgeschichte vermutet. Es war erschreckend zu lesen, wie 161011 von den Wissenschaftlern behandelt wird. Sie bekommt eine Nummer als Namen und wird auch so behandelt – als wäre sie kein fühlendes Wesen. Sie wird zu einer gnadenlosen Jägerin ausgebildet, Emotionen und Gefühle sind dabei nicht erwünscht.

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Gabriel und 161011 erzählt. Dadurch bekam ich einen wunderbaren Eindruck über beide Welten und das Denken des Jeweiligen. Es war schön zu lesen, wie Gabriel sie in seine Welt einführt und ihr die andere Seite des Lebens zeigt. An so mancher Stelle musste ich schmunzeln. Gabriel hat einen wundervollen Humor, der ihn mir sofort sympathisch machte. Anfangs wusste ich nicht, was ich von 161011 halten soll. Aber umso mehr sie sich durch die neue Situation entwickelte, umso mehr mochte ich sie. 161011 lernte, dass Gefühle etwas Schönes sind. Leider erkennt sie ihre Liebe zu Gabriel beinahe erst als es zu spät ist. Allerdings wohl besser spät als nie. Das Handeln von 161011 ist meist unberechenbar. Genau das macht die Geschichte spannend. Ich musste nie, wie sie handeln wird.

In diesem Buch ist eine breite Palette an Gefühlen vorhanden: Liebe, Wut, Verrat, Zweifel, Treue, Zusammenhalt und Humor. Anfangs waren sie nicht so gut zu spüren, aber je weiter die Geschichte voranschritt, umso stärker traten sie hervor. Das Thema um die Verbundenen ist zwar nicht neu, aber hier mit einer neuen Facette dargestellt worden. Verbundene müssen sich nicht lieben, sind aber trotzdem Partner/Freunde fürs Leben.

Das große Finale ließ mich überrascht zurück. Ich „sah“ dort Dinge, mit denen ich so gar nicht gerechnet hatte. Die Geheimnisse in den Laboren sind wirklich erschreckend. Die Dinge passieren hier in unglaublicher Schnelligkeit. Ich fieberte die ganze Zeit mit und konnte nicht glauben, was ich da lese. Der Cliffhanger ist schrecklich, am liebsten würde ich sofort Band 2 lesen.

Mein Fazit:

In dieser Geschichte wurde das Thema Vampire in komplett neuer Weise erzählt. Die Autorin hat eine neue Welt geschaffen, in der viel Spannung vorkommt. Die Geschichte war niemals vorhersehbar, weil 161011 sehr unberechenbar war und man dadurch nie weiß, wie sie handeln wird. Es gab Szenen zum Schmunzeln, ich konnte mitfiebern und litt mit den Protagonisten. Der Cliffhanger am Ende ist schrecklich und nun warte ich auf Band 2.

 Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!
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