Rezension zu Tochter der Träume Band 2: Dunkler König von Marie Weißdorn

tochter-der-traeume-dunkler-koenig»Du hast Angst davor, noch einmal jemanden zu verlieren. Aber ein Leben ohne Liebe ist wie ein Fluss ohne Wasser, trocken und leer.« – Zitat aus dem Buch

Es handelt sich hier um den 2. Band der Reihe „Tochter der Träume“ von Marie Weißdorn.

Fakten zum Buch:
Titel: Tochter der Träume – Dunkler König
Autor/in: Marie Weißdorn
Verlag: Eisermann Verlag
Erscheinungsjahr: 2017
Seitenanzahl: 460 Seiten
ISBN (Print): 978-3961730148
Erhältliche Formate: Taschenbuch, Ebook

Klappentext:
Leyna und ihre Begleiter haben Zuflucht im Palast des Widerstandes gefunden. Jeden Tag lernt Leyna hier mehr über ihre Kräfte, jeden Tag schöpfen die Menschen um sie herum neue Hoffnung. Nun aber muss sie mit ihren Gefährten Tarin, Urs und der Lichtlenkerin Alessa den Norden verlassen, um bei einem neuen Lehrmeister das Erschaffen lebendiger Illusionen zu lernen. Es beginnt eine gefährliche Reise durch die geheimnisvolle Welt der schlafenden Götter. Leyna ist bereit, alles zu tun, um die Rätsel der Vergangenheit zu lösen – doch dabei muss sie sich nicht nur der Bedrohung durch den König stellen, sondern auch ihren widersprüchlichen Gefühlen für Sivan. Und während sie noch immer auf ihren ersten Traum wartet, prophezeit das Orakel ihr einen Verrat …

Meine Meinung zum Cover:

Auch bei diesem Cover harmonieren die 4 Jahreszeiten wieder miteinander. Durch die neue Kleidung der Frau auf dem Cover wird Leynas Entwicklung symbolisiert. Mir gefällt es jedenfalls.

Meine Zusammenfassung des Inhaltes:

Leyna hat es zum Versteck des Widerstandes geschafft. Dort angekommen beginnt sie mit Hilfe ihre Fähigkeiten zu trainieren. Allerdings ist die Zeit begrenzt, denn der König sucht nach ihr. Zusammen mit Tarin, Urs, Sivan und der Lichtlenkerin Alessa muss sie wieder auf Reisen gehen, da sie einen neuen Lehrmeister für ihre Illusionsfähigkeiten braucht. Leyna hat Probleme ihre Fähigkeiten zu entwickeln. Ihr Verhältnis zu Sivan erschwert ihr zudem das Leben. Mit seinem Verhalten droht er, ihr Herz zu brechen. Leyna muss auch noch mehr über des Königs dunklen Diener herausfinden. Er scheint der Schlüssel zur Bedrohung des Landes zu sein. Nach einem Ereignis, das einen tiefen Schmerz in ihr auslöst, findet sie Schreckliches heraus. Alles was sie liebt, ist in Gefahr.

Meine Meinung zum Inhalt:

Ich muss sagen, dass ich mit dem 2. Band meine Probleme hatte. Den 1. Band habe ich verschlungen und ich konnte nicht aufhören zu lesen. Doch bei diesem 2. Band brauchte ich ungewöhnlich lange mit dem Lesen. Über eine längere Zeit hinweg las ich immer nur ein Stück, weil mich die Geschichte nicht packen konnte. Leider begann ich mich zu langweilen und fragte mich, wann es denn endlich wieder spannend wird. Sowas hatte ich nicht erwartet. Zudem konnte ich meine ursprüngliche Lieblingsfigur (Urs) immer weniger leiden.

In der ersten Hälfte kam es mir leider langatmig vor. Bis auf eine sehr emotionale Szene (wegen Spoilergefahr sage ich nur „Tanz“), konnte ich mich die Geschichte nicht in den Bann ziehen. Natürlich musste Leyna lernen, ihre Fähigkeiten zu kontrollieren und zu trainieren. Aber irgendwie war mir das alles zu detailliert.

Zum Glück wurde es am Anfang der zweiten Hälfte wieder interessanter. Die gewohnte Spannung aus Band 1 war zwar noch nicht da, aber ich verfolgte die Geschichte mit mehr Interesse. Leynas Illusionsfähigkeiten wurden immer stärker, in diesen Abschnitten gab es faszinierende Szenen. Nach 70 % des Buches kam dann auch die absolute Spannung zurück. Zu meiner Freude konnte ich wieder mitfiebern. Kapitel 18 war so emotional, dass meine Augen an den Zeilen klebten. Ich wollte kein Wort davon verpassen.

Seit diesem Ereignis konnte ich das Buch gar nicht mehr zur Seite legen. Die Geschichte kam wieder in Fahrt. Mehr Dinge passieren in schneller Abfolge und es wird brenzlig. Dranoel mischt aktiv in der Geschichte mit und offenbart Leyna einige Geheimnisse. Zuvor hat Leyna das Rätsel um seine Vergangenheit gelöst. Ich muss zugeben, dass mich die Lösung sehr überrascht hat. Die Geschichte um Leyna endet mit einem Cliffhanger. Der parallele Handlungsstrang mit Lodon war ganz in Ordnung, obwohl mir noch nicht klar ist, was dieser zum großen Ganzen beitragen wird.

Kapitel 23 und somit das Letzte Buches war wohl eins der besten des ganzen Buches. Ein Hinweis, dass es in der Vergangenheit spielt, wäre gut gewesen. Aber zum Glück war mir das relativ schnell bewusst.

Mein Fazit:

In der ersten Hälfte hatte ich große Probleme mit der Spannung und kämpfte mit Langweile. Zum Glück änderte sich dies in der zweiten Hälfte und es wurde wieder interessanter. Nach 70% konnte ich wieder mitfiebern und wollte das Buch nicht mehr zur Seite legen. Die Geheimnisse um Dranoels Vergangenheit und seine Fähigkeiten fand ich besonders gut. Das Finale und die letzten paar Kapitel des Buches waren für mich der beste Teil der Geschichte.

Aufgrund meiner Probleme mit dem Buch hätte ich gerne 3,5 Sterne vergeben. Da dies nicht möglich ist und die Geschichte Potenzial hat, runde ich auf 4 von 5 möglichen Sternen auf.
StarSilhouette_svgStarSilhouette_svgStarSilhouette_svgStarSilhouette_svg

Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!


Rezensionen zu weiteren Bänden:

Band 1: Land im Schatten

Ein Gedanke zu “Rezension zu Tochter der Träume Band 2: Dunkler König von Marie Weißdorn

  1. Pingback: Rezension zu Tochter der Träume Band 1: Land im Schatten von Marie Weißdorn | The Librarian and her Books

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s