Rezension zu Fremde Angst Band 2: Nemesis von Marcus Ehrhardt

Fremde Angst Band 2

© Viktoria M. Keller

„Morgen würde sie sterben. Sie weinte, ohne dass Tränen fließen konnten.“ – Zitat aus dem Buch (S.142)

Fakten zum Buch:
Titel: Fremde Angst – Nemesis
Autor/in: Marcus Ehrhardt
Verlag: Self-Publishing
Erscheinungsjahr: 2017
Seitenanzahl: 237 Seiten
ISBN: 978-3745033328
Erhältliche Formate: Taschenbuch, Ebook

Inhaltsangabe laut Amazon:
Seit drei Jahren hält der Nemesis-Killer den Südwesten der USA in Atem: Mit Helen hat er bereits das sechste Mädchen entführt. Das FBI tappt im Dunkeln, jede Spur verläuft im Sande. Steve Parker hat die Gabe, Gefühle anderer Menschen zu spüren. Doch kann er die überforderten Ermittler davon überzeugen, seine Hilfe anzunehmen? Oder gerät er selbst in die Schusslinie des Killers? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt!

Meine Meinung zum Cover:

Das Cover ist von einer düsteren Stimmung eingerahmt. Das Grab signalisiert den Tod, ist aber auch eine kleine Anspielung auf eine Szene im Buch. Durch die grüne Schrift sticht der Titel hervor. Sehr gelungen!

Meine Zusammenfassung des Inhaltes:

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© Marcus Ehrhardt

Seit drei Jahren jagen die Polizei und das FBI den Nemesis-Killer. Doch bisher haben sie es nicht geschafft ihn aufzuhalten, geschweige denn eine Spur zu finden. Er scheint ihnen immer zwei Schritte voraus zu sein. Gleichzeitig hat sich Steve Parkers Gabe verändert. Er kann das letzte Entführungsopfer des Killers „spüren“. Verzweifelt versuchen er und seine Freunde dies dem FBI klar zu machen. Das FBI erklärt sie für verrückt und schmeißt sie raus. So versuchen die Freunde Helen auf eigene Faust zu retten.

Meine Meinung zum Inhalt:

Da mir Band 1 schon sehr gut gefallen hatte, freute ich mich auf Band 2 und ich wurde nicht enttäuscht! Das erste Kapitel der Geschichte ist düster und traurig. Danach geht es mit dem Nemesis-Killer weiter, der erneut auf der Jagd nach seinem nächsten Opfer ist.

Schon ab diesem Zeitpunkt beginnt sich Spannung aufzubauen. Ich fieberte mit und hoffte, dass das FBI endlich eine Spur findet. Die Kapitel aus der Sicht des Opfers Helen waren erschreckend real dargestellt. Der Autor hat sich gut in ihre Situation hineingefühlt und sie ausreichend beschrieben. Genauso wie das Gefühlschaos, dass Helen erlebt. Aber auch das „kranke“ Denken des Killers wurde vom Autor gut in Szene gesetzt.

Die Ermittlungen des FBIs sind gut in die Geschichte integriert. Dabei erlebte ich, wie Agent Jones und Agent Smith mit ihrem Team alle möglichen Schritten unternehmen um Helen lebend zu finden. Leider ohne heiße Spur.

Mit der Zeit baute sich ein weiterer Handlungsstrang mit Steve Parker, Matt und Sally auf. Es war interessant zu lesen, wie sehr sich Steves Gabe verändert hat. Ich merkte aber auch, dass Steve seine Gabe trotzdem noch immer nicht leiden kann. Nach einiger Zeit läuft dieser Handlungsstrang mit dem des Killers und schlussendlich auch mit dem des FBIs zusammen.

Ab dem Zeitpunkt als die Freunde auf die Suche nach Helen gehen, war die Spannung wirklich hoch und hielt sich bis zum Ende. Das „große Finale“ legte dann nochmals an Spannung zu und ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Der letzte Satz des Buches sorgte bei mir für zusätzliche Gänsehaut.

Die Einordnung in ein Genre fiel mir bei diesem Roman schwer. Einerseits ist er wie ein Krimi, andererseits sind intensive Thriller-Elemente enthalten.

Mein Fazit:

In diesem Roman wurde eine spannende Jagd auf einen Serienmörder mit düsteren Elementen und einer paranormalen Gabe vereint. Nervenkitzel und der Wahnsinn des Killers sind ebenso vorhanden. Blutige Szenen a la Thriller wird man hier nicht finden, dafür eine gut durchdachte und intensive Geschichte. Gerade die Szenen aus der Sicht des Opfers waren nervenaufreibend. Mitfiebern ist hier garantiert!

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

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Rezensionen zu weiteren Bänden:

Band 1: Burns Creek
Band 2: Hier