Rezension zu Lost God – Das jüngste Gericht von Gregor Spörri

20180121_202544684455974.jpg„Die Controller springen von den Stühlen. Die Atlantis ist nicht mehr das einzige Objekt auf den Monitoren und Projektionswänden. Etwas Gewaltiges jagt aus dem Weltraum heran.“ – Zitat aus dem Buch (S. 100)

Fakten zum Buch:
Titel: zu Lost God – Das jüngste Gericht
Autor/in: Gregor Spörri
Verlag: Z-Productions
Erscheinungsjahr: 2017
Seitenanzahl: 301 Seiten
ISBN: 978-3952486016
Erhältliche Formate: Taschenbuch, Ebook

Inhaltsangabe (gekürzt):
Ein lastwagengroßes UFO erscheint über der Erde. Auf seiner Hülle prangt ein sichelförmiges Zeichen. Ein Imam deutet das Zeichen als Symbol des Islam und behauptet mit Bezug auf den Koran, das Objekt stamme von den Bewohnern einer Schwesterwelt der Erde. Eine islamistische Terrororganisation ruft daraufhin zum globalen Heiligen Krieg auf. Alien-Forscher Erich von Däniken entdeckt das gleiche Zeichen auf einem jahrtausendealten sumerischen Rollsiegel und prophezeit der Welt einen Götterschock ganz anderer Art. Sowohl Russland als auch China wollen das mysteriöse UFO erforschen, doch US-Präsident Donald Trump will den beiden Ostmächten unbedingt zuvorkommen – eine verheerende Entscheidung. Während Terroristen Europa ins Chaos zu stürzen versuchen, hebt in Cape Canaveral eine Raumfähre ab. Die Besatzung soll das zum göttlichen Zeichen hochstilisierte UFO bergen und in der Ladebucht der Fähre zur Erde bringen. Doch kaum ist die Raumfähre gestartet, gerät die Welt in einen Strudel apokalyptischer Ereignisse.

Meine Meinung zum Cover:

Das Cover ist unscheinbar und schlicht, dennoch wirkt es dunkel und düster. Ich finde, dass ein etwas aussagekräftigeres Motiv besser wäre.

Meine Zusammenfassung des Inhaltes:

Die Welt gerät in Aufruhr, als man am Himmel merkwürdige Objekte entdeckt. Dann wird auch noch ein fremder Satellit gefunden. Präsident Donald Trump schickt ein Raumschiff ins Weltall das ihn untersuchen soll. Doch dann stürzen plötzlich riesengroße Kapseln auf die Erde und hinterlassen eine Spur der Verwüstung. Das Raumschiff Atlantis wird bei diesem Einflug schwer beschädigt und kann nicht mehr zur Erde zurückkehren. Die Besatzung versucht alles Mögliche um zu überleben. Auf der Erde bricht unterdessen das Chaos aus. Wenig später kommt es zu apokalyptischen Ereignissen, die die Erde zerstören werden…

Meine Meinung zum Inhalt:

Als ich das Buch zu lesen begann, war ich noch richtig begeistert. Es beginnt mit den wahren Erlebnissen des Autors im Jahr 1988 in Ägypten. Irgendwann kommt der Hinweis, dass nun die fiktive Geschichte beginnt. Dazu springt der Leser in die Zukunft, ins Jahr 2019. Anmerken möchte ich vorher noch, dass das Buch in einem „Tagebuch“- Stil geschrieben wurde.

Donald Trump ist Präsident, sein Verhalten im Buch passt zum derzeitigen Weltgeschehen. Sein Handeln bezüglich der ET-Sichtungen ist schlüssig und nachvollziehbar. Die erste Hälfte des Buches ist extrem politikhaltig und zum Teil leider wie ein Bericht formuliert. Ich las aus der Sicht sehr vieler Personen und wechselte ständig hin und her. Es war interessant, keine Frage, aber dennoch war es sehr monoton und es kam kaum Spannung auf.

Je weiter die Geschichte fortschritt, umso verwirrter wurde ich. Irgendwann verliert sich der rote Faden und die Beschreibungen der politischen, religiösen und kulturellen Aspekte und Probleme wurden zu ausschweifend. Ich musste mich richtig zwingen weiterzulesen, weil es so langweilig war. Am Ende wurde das Ganze dann etwas bizarr und ich habe mich wirklich gefragt, wie der Autor darauf gekommen ist.

Die Szenen im Weltall mit der Crew der Atlantis waren wohl der beste Teil des Buches. Hier waren Gefühle im Spiel und Freundschaften bildeten sich, trotz der Situation. Auf der Erde herrscht nur Chaos, Intrigen und politischen Geplänkel nerven. Die Brutalität manchen Beschreibungen passte auch irgendwie nicht zum Gesamtbild. Bevor ich das Buch begann war ich neugierig und freute mich darauf. Aber nun nach dem Beenden bin ich enttäuscht.

Es wurden auch sehr viele Personen eingeführt, die dann entweder sofort starben oder in den Wirren der Geschichte untergingen. Der Schreibstil des Autors ist sehr ausgeprägt und sprachlich gut. Ab und an merkte ich, dass der Autor aus der Schweiz stammt.

Mein Fazit:

Eigentlich liegt diesem Buch eine tolle Idee mit einem originellen Setting zu Grunde. Aber leider wurde mir das Ganze zu trocken und langweilig umgesetzt. Spannung fehlt eigentlich immer und die ausschweifenden Beschreibungen lenken von der Geschichte ab. Irgendwann war die Geschichte auch nicht mehr schlüssig. Der Schreibstil des Autors ist sprachlich sehr stark und er hat Talent zu schreiben.

Ich vergebe 3 von 5 möglichen Sternen!
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