Rezension zu Der Wanderer Band 2: Madrak von Dominique Stalder

Der Wanderer 2„Der Wanderer verspürte einen eisigen Schmerz in seiner Brust. Myrael. >Myrael. Myrael. Myrael.< Wieder und wieder hallte ihr Name durch seinen Kopf.“ – Zitat aus dem Buch

Fakten zum Buch:
Titel: Der Wanderer – Madrak
Autor/in: Dominique Stalder
Verlag: SadWolf Verlag
Erscheinungsjahr: 2018
Seitenanzahl: 348 Seiten
ISBN: 978-3946446590
Erhältliche Formate: Taschenbuch, Ebook

Klappentext:
Die Suche des Wanderers führt ihn in die Stadt Kar’Duk. Hier erhofft er im Schwarzen Tempel neue Spuren und Hinweise über seine Vergangenheit oder dem Verbleib von Myrael zu finden. Doch in den Gassen der Stadt streiten Diebe, Priester und Unterirdische um die Vorherrschaft und der Wanderer sieht sich einem undurchsichtigen Geflecht von Verstrickungen gegenüber. Welche Rolle spielen die drei Weisen? Kann er der Unterirdischen namens Kaliana trauen? Und warum jagen alle ein Artefakt, welches im Tempel versteckt sein soll? Aber auch ein alter Bekannter taucht wieder auf, denn Herzog Kastanir marschiert mit seinem Heer auf die Stadt zu und es ist nur eine Frage der Zeit, bis die mächtigen Mauern Kar’Duks sich dem Angriff des Adeligen stellen müssen …

Meine Meinung zum Cover:

Seit Januar 2018 haben die Cover der Reihe einen neuen Stil. So ist dieses Cover mit einem komplett neuen Konzept gestaltet worden. Das Cover sieht viel erwachsener und dunkler aus. Nach einem Blick ist sofort klar, dass es sich um Dark Fantasy handeln muss. Mir gefällt der neue Stil viel besser, da er mehr zur Reihe passt. Düster, dunkel, ein wenig mystisch – eine perfekte Mischung.

Meine Zusammenfassung des Inhaltes:

20180112_171105916995364.jpgDie Reise des Wanderers geht weiter – sein nächstes Ziel: die Stadt Kar’Duk. Dort erhofft er sich Hilfe oder Hinweise, wie er in die Unterwelt gelangen könnte. Vor Ort legt er seinen alten Namen ab und nennt sich von nun an Madrak. Die Stadt selbst wirkt bedrohlich und düster, die Bewohner kümmern sich nicht um andere und scheinen abgestumpft. Der Eintritt in den schwarzen Tempel bleibt ihm verwehrt, stattdessen trifft er auf weitere „Gegenspieler“ und gerät in einen Strudel aus Halbwahrheiten und Machtspiele. Ihm wird klar, dass er der Stadt helfen muss. Dabei entdeckt er eine grausame Macht und ein gefährliches Artefakt. Dann versucht auch noch der Herzog Kastanir die Stadt zu bezwingen, unterstützt wird er von einer dunklen Macht, die stärker als Madrak zu sein scheint. Am Ende muss sich Madrak entscheiden, auf wessen Seite er steht und ob er sein Ziel weiterverfolgen möchte.

Meine Meinung zum Inhalt:

20180112_1711301931954341.jpgDie Geschichte beginnt mit einem düsteren Prolog, der mich an Vergangenes erinnerte. Danach setzt sich die Geschichte direkt nach den Ereignissen des 1. Bandes fort. Schon das erste Kapitel konnte mich wieder komplett in seinen Bann ziehen. Der Band beginnt ruhig, aber das ist nur die Ruhe vor dem Sturm.

Ich weiß nicht, welche „Partei“ mich mehr fasziniert, die Unterirdischen oder die Faeralik ? Die Entscheidung fällt mir schwer. Für Madrak hält die Stadt jedenfalls einige gefährliche Entdeckungen bereit. Das „Reich“ der Unterirdischen mir besonders gefallen. Vorher hatte ich nicht erwartet auf eine derartige Infrastruktur zu treffen. Der Autor hat sie sehr eindrucksstark beschrieben. Dort unten erlebt der Wanderer zusammen mit Kaliana eine ungewöhnliche Zusammenkunft. Hier offenbarte sich das dunkle Geheimnis von der starken Kaliana. Die Traurigkeit und der Sturm der Gefühle waren sehr intensiv.

Die Faeralik scheinen ebenso recht gut organisiert zu sein und doch sind sie sehr undurchsichtig. Mich ärgert es ein wenig, dass ich kaum antworten bekomme. Ich tappe genauso im Dunkeln wie Madrak. Die wenigen Informationsbrocken, die andere Protagonisten offenbaren, sind zu wenige für das Gesamtbild. Nach Beenden des Bandes hatte ich noch mehr Fragen als vorher.

Im Laufe der Geschichte erlebt Madrak grausame Dinge. Menschen sterben um ihn herum und er kann kaum etwas dagegen tun. Die Entdeckung bei den grauen Priestern im Kerker hat mich wohl am meisten erschüttert. Hier tritt die Dark Fantasy besonders stark zu Tage.

Der Showdown und somit der große Kampf mit Herzog Kastanir, den Unterirdischen und den grauen Priester war sehr spannend. Die Kämpfe waren gut inszeniert und nachvollziehbar. Madraks Kräfte haben sich in meinen Augen massiv weiterentwickelt. Aber leider hat er gegen die böse Macht keine Chance. Dieses Artefakt ist so begehrt, dass sich alle Seiten einmischen und es unbedingt haben wollen. Der Kampf endete so abrupt, dass ich erstmal verwirrt war. Auch danach gibt es wenig Antworten, die kleinen Hinweise geben mir die Hoffnung, dass es im nächsten Band wenigstens ein paar Richtige gibt.

Ich möchte noch darauf hinweisen, dass es vor dem Prolog ein kurzes Kapitel mit „Was bisher geschah“ gibt.

Mein Fazit:

20180112_1713231591461122.jpgDieser Band ist besonders düster. Madrak entdeckt viele dunkle Geheimnisse und erlebt Schockierendes. Antworten gibt es zwar kaum, aber dennoch steigt die Spannung immer mehr an. Der Autor hat es geschafft, dass ich ziemlich erschüttert war und Gänsehaut bekam. Der große Showdown am Ende war stark inzensiert und noch spannender als alles andere zuvor. Die dunkle Gestalt lässt so einiges vermuten, da ihre Macht wirklich grenzenlos scheint. Ich freue mich jedenfalls auf den nächsten Band und bitte den Autor hiermit uns Leser endlich ein paar Antworten zu geben!

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!
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Rezensionen zu weiteren Bänden:

Prologband: Haric
Band 1: Tulan

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