Rezension zu CyberWorld 5.0: Burning London von Nadine Erdmann

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© Greenlight Press

„Alles war schwarz. Nichts war da. Nicht außer diesem unerträglichen Brennen in seiner Mitte.“ – Zitat aus dem Buch

Es handelt sich hier um den fünften Band der CyberWorld – Reihe von Nadine Erdmann.

Fakten zum Buch:
Titel: CyberWorld 5.0 – Burning London
Autor/in: Nadine Erdmann
Verlag: Greenlight Press
Erscheinungsjahr: 2017
Seitenanzahl: 268 Seiten
Erhältliche Formate: Ebook

Inhaltsangabe laut Verlag:
Nach den dramatischen Ereignissen in Yonderwood hoffen Jemma, Jamie, Zack und ihre Freunde eigentlich bloß auf Ruhe, die Rückkehr in den Alltag und einen coolen Ausflug nach CyberLondon, der neuen Simulationswelt in der CyberWorld. Doch was als netter Abend in der CyberCity geplant war, wird schon bald zu einem tödlichen Wettlauf gegen die Zeit, denn Terroristen kapern die Stadt – und sie kennen kein Erbarmen …

Zum Cover:
Wie wir ja alle wissen, unterscheiden sich die Cover der Bände nur in ihren Details. Das Grundsetting bleibt vorhanden. Diesmal sehen wir die Stadt London sehr präsent im Vordergrund, diese ist natürlich der Haupthandlungsort.

Zum Inhalt:
Nachdem sich Zack von den Ereignissen in Yonderwood erholt hat, wollen die Freunde wieder in den Alltag zurückkehren. In der neuen CyberCity London, in der CyberWorld, gibt es immer wieder neue Hackerangriffe. Die Hackergruppe kündigt immer zuvor an, wenn sie etwas vorhaben. Jamie, Zack, Jemma und Will gehen in die CyberCity um sich das Spektakel anzusehen. Schnell verwandelt sich dieses in einen Albtraum, als Terroristen die „Welt-verlassen-Funktion“ löschen und schreckliche Dinge auf die Gefangenen loslassen. Sie haben im realen Leben Forderungen an die Regierung. Wenn diese nicht erfüllt werden, wird es Tote geben. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, der ihnen das Leben kosten könnte.

Ich begann das Buch heute Mittag gegen 12:00. Als ich um kurz vor 17:00 wieder auf die Uhr sah, war ich sehr überrascht. Ohne es zu merken hatte ich das ganze Buch innerhalb von knapp 5 Stunden gelesen. Nadine Erdmanns Schreibstil hatte mich wieder tief in ihre Welt hineingezogen, sodass ich nichts mehr um mich herum wahrnahm. Je weiter ich las umso mehr steigerte sich die Spannung, bis ich es kaum mehr aushielt.

Das Erschreckende war, dass die Autorin den Terrorismus, der in der CyberCity vorherrscht, sehr real dargestellt hat. Manche Dinge erinnerten mich stark an echte Ereignisse aus der Vergangenheit oder der Gegenwart. Dieser Realismus verstärkte meinen Drang weiterzulesen noch mehr, weil unbedingt wissen musste, wie die Freunde das überstehen werden.

Diesmal ging ich mit den Protagonisten wortwörtlich durch Höhen und Tiefen. Die Angst, der Schmerz und die Verzweiflung waren zum Greifen nah. Aber auch die Liebe zwischen Zack und Jamie oder Will und Jemma war unglaublich stark. Genauso wie der Zusammenhalt der Truppe! Es ist unglaublich, wie sehr die Vier, trotz der grausamen Ereignisse zusammenhalten und das alles zusammen durchstehen. Auch Ned, Charlie, Mr. Dunnington und Mr. Bennet (der Vater der Zwillinge) zeigen sich hier wieder von ihrer besten Seite. Auch bei ihnen wird es emotional. Ich bin froh, dass Mr. Bennett Unterstützung erhielt. Die Familienbande sind extrem stark und ein wundervoller Teil der Geschichte. Charlie hat mich in diesem Band besonders überrascht. Mir war bewusst, dass sie ein starkes Mädchen ist. Aber hier wuchs sie nochmal über sich hinaus.

Ich weiß nicht, woher die Autorin ihre Ideen zu den Erlebnissen in der CyberWorld, oder wie hier in der CyberCity, nimmt. Durch diese Ideen erschafft sie jedes Fall ein vollkommen neues Erlebnis in der CyberWorld, das mich zwingt weiterlesen zu wollen. Sie kombiniert ihre Cybertechnik mit der Realität, als gäbe es diese wirklich.

Zum Glück konnte ich dann gegen Ende des Buches aufatmen. Die Geschichte wird aufgelöst und es gibt keinen Cliffhanger. Schon jetzt freue ich mich auf den nächsten Band und sehne ihn herbei.

Mein Fazit:
Die Autorin schafft es mit jedem Band die Spannung nochmal zu steigern und zieht mich wieder tief in ihre Welt hinein. Der Realismus war erschreckend und sorgte trotzdem für noch mehr Spannung. Schon wieder litt ich mit allen Protagonisten mit und wollte am liebsten alle Handlungsstränge gleichzeitig lesen. Jetzt warte ich sehnsüchtig auf den nächsten Band.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!
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Rezensionen zu weiteren Bänden:

Band 1: Mind Ripper
Band 2: House of Nighmares
Band 3: Evil Intensions
Band 4: The Secrets Of Yonderwood
Band 5: Hier
Band 6: Anonymous

Ein Gedanke zu “Rezension zu CyberWorld 5.0: Burning London von Nadine Erdmann

  1. Pingback: Rezension zu CyberWorld 6.0: Anonymous von Nadine Erdmann | The Librarian and her Books

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