Rezension zu Starfall – So nah wie die Unendlichkeit von Jennifer Wolf

20171207_211023.jpg„Mein Herz verlässt meinen Körper, gesellt sich zu den Sternen am Himmel und leuchtet für uns.“ – Zitat aus dem Buch

Fakten zum Buch:
Titel: Starfall – So nah wie die Unendlichkeit
Autor/in: Jennifer Wolf
Verlag: Impress (Carlsen Im.press)
Erscheinungsjahr: 2017
Seitenanzahl: 324 Seiten
Erhältliche Formate: Ebook

Inhalt:
**Zwischen uns nur die Sterne**
Die 17-jährige Melody lebt mit ihrer Familie innerhalb einer Militärbasis von Washington D.C. und führt ein abgesichertes, geschütztes Leben, als das Undenkbare passiert: Ein UFO stürzt aus dem Himmel und legt mitten in der Hauptstadt der Vereinigten Staaten eine Bruchlandung hin. Während wie von Geisterhand alle Glasscheiben zu Bruch gehen, der Strom schlagartig ausfällt und in den Straßen das Chaos ausbricht, geht plötzlich alles rasend schnell. Melodys Bruder wird schwerverletzt wegtransportiert und ihre Mutter übernimmt als Ärztin des Militärkrankenhauses die Behandlung der außerirdischen Neuankömmlinge. Und dann soll auch noch ausgerechnet Melodys Familie am Projekt ›Ohana‹ teilnehmen und einen vollkommen traumatisierten Jungen aus dem All aufnehmen…

Zum Cover:
Schon nach dem ersten Blick war ich neugierig, was sich wohl hinter dem Cover verbringt. Ich las darauf den Klappentext und wusste, dass ich das Buch lesen muss. Mir gefällt besonders die Farbgestaltung. Obwohl ich es normalerweise nicht mag, wenn sich eine Person auf dem Cover befindet, gefällt sie mir hier.

Zum Inhalt:
Von einem Tag auf dem Anderen verändert sich Melody Leben schlagartig. Aliens landen auf der Erde und ihre Mutter ist als Ärztin mitten im Geschehen. Melodys Bruder wurde dabei schwer verletzt. Sie ist voller Wut auf die Aliens und schiebt ihnen die Schuld an Felix Verletzungen zu. Die Teilnahme am Projekt „Ohana“ verschlimmert die Situation für sie zusätzlich. Widerwillig beginnt sie die Aliens von einer anderen Seite zu sehen. Die dabei aufkommenden Gefühle erschüttern sie zutiefst, sie weiß nicht was sie denken soll. Schlussendlich überschlagen sich die Ereignisse und Melody muss einen Weg gehen, den sie nie für möglich gehalten hätte.

Dieses Buch hat mich von Anfang bis zum Ende überrascht. Schon lange hat mich kein Buch mehr derartig gefesselt. Bisher schafft das eigentlich nur Andreas Suchanek. Jennifer Wolf hat mir hier ein grandioses Leseerlebnis geschenkt. Schon nach knapp 20% konnte und wollte ich das Buch nicht mehr zu Seite legen. So etwas passiert mir so gut wie nie.

Jennifer Wolfs Schreibstil ist mitreißend, modern und jugendlich. Sie hat es damit geschafft mich tief in ihre Welt hineinzuziehen. Es fühlte sich an, als würde ich alles mit Melody live miterleben. Ich erlebte eine Achterbahnfahrt der Gefühle und fieberte ununterbrochen mit. Das Buch beschäftige mich in meinen Gedanken, während der Arbeit drehten sie sich nur um Melody und Neven. Ständig musste ich überlegen wie es weitergeht. Nach der Arbeit legte ich mich auf die Couch und las die letzten 60% (abgesehen von einer kurzen Essenspause) innerhalb von 3 Stunden komplett durch.

Die Aliens und Neven haben mich zutiefst beeindruckt. Ihre Situation ließ sich auf die heutige Weltsicht und die realen Probleme mit Fremden umlegen. Das regt zum Nachdenken an. Die Gefühle, die Angst und die Panik waren zum Greifen nah und ich litt mit ihnen mit. Der Umgang von Melody und Neven mit den Menschen und Alien um sie herum, hat Spuren in mir hinterlassen.

Das Finale war mitunter der emotionalste Teil des Buches. Ich musste so fest heulen, wie schon lange nicht mehr und ärgerte mich, weil ich die Zeilen nicht mehr sehen konnte. Minutenlang las ich unter Tränen weiter, ich konnte mich lange Zeit einfach nicht beruhigen. Das Happy End am Ende hat mich überaus glücklich gemacht.

Mein Fazit:
Die Autorin schickte mich in dieser Geschichte auf eine Reise voller Höhen und Tiefen. Ich litt, empfand Freude und fieberte bis zum Ende mit. Jennifer Wolf hat es geschafft, in diesem Buch Liebe und Fremdenhass zu vereinen und ein Buch mit einer tiefen Botschaft zu schreiben. Schon lange hat mich kein Buch mehr derartig mitgenommen. Wenn Jennifer immer so schreibt, werde ich bestimmt weitere Bücher von ihr lesen! Für mich wurde dieses Buch zu einem weiteren Jahreshighlight von 2017!

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!
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Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

Ein Gedanke zu “Rezension zu Starfall – So nah wie die Unendlichkeit von Jennifer Wolf

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