Rezension zu Rift – Der Übergang von Pascal Wokan und Joshua Tree

Rift

Das neue Cover ab April 2018

»Ich bin nicht dumm«, knurrte sie mit Tränen in den Augen. »Ich bin Schulsprecherin.« – Zitat aus dem Buch

Fakten zum Buch:
Titel: Rift – Der Übergang
Autor/in: Pascal Wokan, Joshua Tree
Verlag: Self-Publishing
Erscheinungsjahr: 2017
Seitenanzahl: 294 Seiten
Erhältliche Formate: Ebook∀

Inhalt:
Durch den Rift
In den Kampf
Gegen Engel und Dämonen
Wenn Welten kollidieren

Der Abschlussball ihrer High School endet für Megan und Freddy in einer verhängnisvollen Begegnung. Statt den Abend wie geplant zu feiern, betritt ein Dämon ihre scheinbar heile Welt und sie werden in einen Strudel aus Enthüllungen und Katastrophen gezogen, der sie unaufhaltsam in die Tiefe reißt. Währenddessen versuchen Vidmond und Aldora, zwei Dämonenjäger einer uralten Kaste, einen Krieg der Dimensionen zu verhindern. Doch als die beiden Welten sich kreuzen entbrennt ein Kampf zwischen den Realitäten, der sich nicht mehr aufhalten lässt. Doch höhere Mächte haben ihre Hände im Spiel – einem Spiel, das gerade erst begonnen hat.

Zwei Welten – zwei Autoren
Urban Fantasy trifft Steampunk

RifZum Cover (Altes Cover):
Endlich Mal ein Cover, das sich von der Masse abhebt! Die beiden Figuren, die für das Gute und das Böse stehen, sind ein Eye-Catcher. Die Frau zog meinen Blick besonders an. Die beiden, farblich unterschiedlich gestalteten Seiten stehen für die Dimensionen. Die Übergänge sind stimmig. Unten sieht man die Skyline von New York. Die Zahnräder weisen auf die enthaltenen Steampunk-Elemente hin.

Zum Inhalt:
Die Geschichte beginnt Jenseits des Rifts, es ist die Welt von Pascal Wokan. New York und große Teile der Welt sind durch das Zerbrechen der Mondes und seine herab gestürzten  Teile zerstört. Aldora und Vidmond sind auf einer Mission um „die Übel“ (das Böse in ihrer Dimension) aufzuhalten. Man wird von Pascal Wokan sofort in ihre Welt eingeführt und erfährt, was mit der Welt in dieser Dimension passiert ist. Die Technik ist etwas rückständig bzw. kommen hier die Steampunk-Elemente und der „Gaialink“ zum Einsatz.

Diesseits des Rifts ist die Welt von Joshua Tree, dieses New York ist unsere Realität und spielt im Jetzt. Die Technik ist auf dem aktuellen Stand und der Mond ist nicht zerbrochen. Freddy, Megan und ihre Freunde sind ganz normale High School-Abgänger, die sich auf ihre Zukunft auf dem Collage freuen. Zumindest bis ein schreckliches Ereignis ihre gesamte Welt ins Wanken bringt.

Die Welten in beiden Dimensionen wurden von den Autoren ausreichend beschrieben, sodass ich mich sehr leicht in jede hineinversetzen konnte. Besonders die Welt Jenseits des Rifts hat mich wahnsinnig fasziniert. Sie wurde so eindrucksstark beschrieben, dass man denken könnte, so eine Dimension gibt es im realen Leben auch. Die beiden Handlungsstränge laufen parallel und eigenständig, bis sie in der zweiten Hälfte flüssig ineinanderlaufen. Man liest abwechselnd aus der Sicht von Freddy und Megan (Diesseits), sowie von Aldora und Vidmond (Jenseits).

Die Schreibstile der beiden Autoren sind sehr unterschiedlich, jeder von ihnen hat eine eigene Art zu schreiben. Trotzdem harmonieren beide perfekt. Bei den gemeinsamen Kapiteln musste ich allerdings sehr gut aufpassen, damit ich sie nicht verwechsle. Irgendwann habe ich auch nicht mehr darauf geachtet, sondern habe nur noch mit der Geschichte mitgefiebert. Die beiden Welten wurden von den Autoren sehr intensiv ausgearbeitet. Man merkt, dass sich die Beiden viele Gedanken für alle Punkte gemacht haben. Die Zusammenarbeit ist somit stark zu spüren.

Bei diesem Buch haben sich wirklich zwei herausragende Autoren gefunden, die ein tolles Gemeinschaftsprojekt geschrieben haben.

Die beiden Autoren bauen in ihren jeweiligen Handlungssträngen recht schnell Spannung auf. Diese hält sich bis zum Ende konstant und steigert sich dann in den letzten paar Kapitel um das Doppelte. Der große Showdown am Ende war atemberaubend, hier passieren die Ereignisse in noch schnellerer Abfolge. In diesem Abschnitt ist viel Action enthalten, ich fieberte durchgehend mit und verfolgte mit Erwartung wie das Ganze wohl ausgehen wird. Hierbei merkt man, wie sehr sich Freddy und Megan im Laufe der Geschichte weiterentwickelt haben. Aber auch in Aldora und Vidmond merkt man eine Veränderung.

Das Ende ist eine schwierige Sache, einerseits ist es abgeschlossen, andererseits ist es durch eine besondere Szene im Epilog offen und lässt mich voller Erwartung aufhorchen.

Ein zusätzliches Extra ist die Karte von New York, die sich vor der Geschichte befindet. Nach der Geschichte befindet sich ein Anhang mit einem Personenregister, einem Glossar und den Biografien der Autoren, dadurch bekommt man die Möglichkeit etwas bei Bedarf nachzulesen. Danach gibt es noch Extras wie z.B. ein „Gespräch der Autoren“ und anderes.

Mein Fazit:
In diesem Buch haben die Autoren die Genre Steampunk, Dystopie und Fantasy zu einer atemberaubenden Geschichte vereint. Die beiden Dimensionen stehen für sich und vereinen dennoch am Ende zwei Welten. Es ist wahnsinnig viel Spannung enthalten, ich konnte wunderbar mitfiebern und wollte immer mehr über beide Dimensionen erfahren. Ich kann das Buch absolut empfehlen!

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen.
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