Rezension zu Zeitalter der Urwesen – Band 1: Mondlicht im Schatten von Nelly Mason

20171102_212752„Wer zum Teufel war sie überhaupt? War sie denn ein Killer? Sie hatte, ohne mit der Wimper zu zucken, getötet.“ – Zitat aus dem Buch (S. 154)

Fakten zum Buch:
Titel: Zeitalter der Urwesen – Mondlicht im Schatten
Autor/in: Nelly Mason
Verlag: Eisermann Verlag
Erscheinungsjahr: 2016
Seitenanzahl: 460 Seiten
ISBN (Print): 978-3946172505
Erhältliche Formate: Taschenbuch, Ebook

Inhalt:
Als die Fotografin Irene Stevens einen Angriff schrecklicher Kreaturen auf einige Menschen beobachtet und ihre Schwester auch noch von diesen Wesen entführt wird, verändert sich ihr Leben schlagartig. Bevor sie Hilfe holen kann, zwingt der mysteriöse Conrad Lorenz sie, ihn zu begleiten. Auf der Suche nach ihrer Schwester gerät Irene selbst ins Visier der dunklen Mächte und erkennt, dass der Schlüssel zur Rettung ihrer Schwester in den düsteren Geheimnissen ihres verlorenen Gedächtnisses liegt. Plötzlich ist Conrad die einzige Hilfe, auf die sie sich verlassen kann. Ein packender Strudel aus Geheimnissen, Leidenschaft und Rache beginnt.

Zum Cover:
Das Cover gefällt mir sehr gut! Die Farben und der Mond passen zum Mystischen der Geschichte. Nur die Augenfarbe der Frau hat mich irritiert. Ich verstand nicht warum diese gelb ist.

Zum Inhalt:
Der Schreibstil der Autorin ist gut, sie hat ihre Welt intensiv beschreiben. Hin und wieder fehlten mir die Emotionen. Die Autorin hätte sie intensiver beschreiben können.

Von Anfang an war relativ viel Spannung vorhanden. Sie stiegt mit der Zeit immer mehr an und hat eigentlich niemals abgenommen. Für die 460 Seiten habe ich nur 2 Tage gebraucht, das allein dürfte schon genug Aussage über die Spannung sein. Ich konnte das Buch kaum zur Seite legen. Während der Arbeit hat die Geschichte immer wieder in meinen Gedanken herumgespukt.

Die Grundidee der Geschichte ist zwar nicht neu (die Bruderschaft, das Hauptquartier unter der Erde etc.), aber dennoch hat sie mir gefallen. Einige Parallelen zu Lara Adrians Midnight Breed-Reihe waren zum Beispiel vorhanden. Ab und an gab es mehrere Logikfehler, zum Glück haben diese meinen Lesefluss nicht zu sehr unterbrochen.

Manche Charaktere kommen leider ein bisschen zu kurz, man konnte sie nicht richtig kennenlernen. Ich hoffe, dass dies in den Folgebänden nachgeholt wird. Das Unterhaltungspotenzial ist auf jeden Fall vorhanden und für Vampir/Werwolf-Liebhaber klar zu empfehlen.

Es kommen natürlich auch noch andere mystische Wesen vor, (ebenso neue noch Unbekannte) aber über die möchte ich nichts verraten. Die Idee mit der Abstammung der Vampire und der Werwölfe fand ich besonders gut! Endlich gab es eine andere Herangehensweise. Das offene Ende verspricht eine spannende Fortsetzung!

Mein Fazit:
Ich freue mich schon auf den nächsten Band und bin gespannt wie es weitergeht bzw. wer die „Hauptrolle“ spielt. Hoffentlich kommen auch noch andere Figuren zum Zug. Das Buch empfehle ich definitiv weiter. Da trotz der Parallelen Spannung und Spaß vorhanden ist.

Ich vergebe 4 von 5 möglichen Sternen!
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