Rezension zu Heiße Liebe – Kalter Tod von Pia Hepke

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© Papierverzierer Verlag

„Und wenn ich mir jetzt ganz doll wünsche, dass du mich küsst? Geht das dann auch in Erfüllung?“ – Zitat aus dem Buch

Fakten zum Buch:
Titel: Heiße Liebe – Kalter Tod
Autor/in: Pia Hepke
Verlag: Papierverzierer Verlag
Erscheinungsjahr: 2017
Erhältliche Formate: Taschenbuch, Ebook

Inhaltsangabe laut Verlag:
Elsa liebt den Winter. Schon als kleines Mädchen konnte sie es kaum erwarten, bis es den ersten Schnee gab. Als Jack Frost, der Sohn des Winters, Elsa begegnet, ist es Liebe auf den ersten Blick. Doch ihr Glück wehrt nicht lange, denn ihre Gefühle für einander bergen eine schreckliche Gefahr. Die Schneekönigin hat es auf Jacks Herz abgesehen und lässt es durch ihren magischen Kuss gefrieren. Einzig und allein Elsa ist in der Lage, ihn zu retten. Nur kann ihre flammende Liebe sie beide vor dem eisigen Tod bewahren?

Zum Cover:
Im ersten Moment war ich damals, als ich das Cover auf Facebook gesehen hatte absolut sprachlos. Es ist wirklich besonders schön. Das Herz passt wunderbar!! Einfach magisch und märchenhaft das Cover!

Zum Inhalt:
Beginnen wir mit dem Schreibstil von Pia Hepke. Er ist angenehm locker, die Sätze und somit auch die Geschichte fliesen nur so dahin.
Die Autorin hat eine Begabung für das Beschreiben von Gefühlen. Ständig waren die Gefühle von Elsa zum Greifen nah. Ich durchlebte mit ihr Liebe, Wut, Verzweiflung, Angst und einige Schockmomente. Aber auch die Gefühle von Jack konnte ich spüren und nachvollziehen. Die stärken Emotionen ziehen sich durch die gesamte Geschichte. Dadurch wirken die Figuren authentisch und bekommen ihre eigene Tiefe, obwohl das Buch keinen großen Umfang hat.

Während des Lesens merkt man sehr, wovon die Autorin zu ihrer Märchenadaption inspiriert wurde. Die Inspiration zu Jack Frost kommt, (wie sie auch schon auf Facebook erzählt hat) aus dem Film „Die Hüter des Lichts“. Ich selbst liebe diesen Film. Trotzdem hat die Autorin ihren „eigenen“ Jack erschaffen und gab diesem auch seine eigene Persönlichkeit. Immer wieder erinnern einige Aspekte an die Originalgeschichte „Die Schneekönigin“. Die Autorin hat diese in eine schöne neue Geschichte verwandelt.

Besonders gefällt mir in diesem Buch auch die Magie, sie wirkt leise und erschafft unglaubliche Dinge. Die Autorin hat diese wunderbar beschrieben, sodass ich mir alles sehr gut vorstellen konnte.

Ab und an gab es kleine Sinnfehler, diese haben meinen Lesefluss allerdings nicht gestört. Im Gegenteil, ich habe trotzdem mitgefiebert. Auf ein paar meiner Fragen fand ich keine Antworten, dies tat der Geschichte aber keinen Abbruch.

Gemein fand ich das Ende des Buches, versteht mich nicht falsch, die Geschichte ist wundervoll und ich mag sie total gern. Allerdings ist das Ende irgendwie offen und doch nicht. Dem Leser wird ein Weg vorgegeben. Aber im Endeffekt kann er selbst, weiterdenken wie es ausgehen wird.

Mein Fazit:
Eine unglaublich schöne und emotionale Märchenadaption. Die intensiven Gefühle der Protagonisten machen die Geschichte zu etwas Besonderem.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!
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