Rezension zu Aus dem Verborgenen von Melisa Schwermer

image.jpgACHTUNG! Diese Rezension enthält leichte Spoiler!

Fakten zum Buch:
Titel: Aus dem Verborgenen
Autor/in: Melisa Schwermer
Verlag: Selfpublishing
Erscheinungsjahr: 2016
Erhältliche Formate: Taschenbuch, Ebook

Inhalt:
Wenn Anziehung zum Wahn wird, bieten selbst die eigenen vier Wände keine Sicherheit mehr. Nach der Trennung von ihrem langjährigen Freund zieht Elsa von Hamburg nach Frankfurt, um Abstand zu gewinnen. Doch ihr Neustart entwickelt sich bald zu einer lebensbedrohlichen Situation. Vom ersten Tag an wird sie von einem sonderbaren Nachbarn bedrängt, der mit jeder Begegnung aufdringlicher wird. Elsa ahnt nicht, in welcher Gefahr sie schwebt: Hemmungslos dringt er in ihre Privatsphäre ein und beobachtet sie in ihrer Wohnung mithilfe verborgener Kameras. Doch eines Tages gibt er sich nicht mehr mit den Bildern auf seinem Monitor zufrieden. Er will seine Fantasien in die Tat umsetzen.

Zum Cover:
Das Cover ist düster und gibt dem Buch eine dunkle Aura. Die Schrift und die Anordnung der Worte wurden gut gewählt. In Summe verspricht das ein spannendes Buch.

Zum Inhalt:
Der Schreibstil der Autorin ist angenehm flüssig, gekonnt baut sie von Anfang an Spannung auf. Unheimliche und unangenehme Szenen beschreibt sie genauso intensiv wie „Alltagsszenen“. Die Spannung hat sie immer wohl dossiert, sodass man mit der Zeit immer mehr mitfiebert. Ich konnte kaum aufhören das Buch zu lesen.

Das Gänsehautfeeling, das mir bei Thriller sehr wichtig ist, war definitiv vorhanden.

Das Buch beginnt mit einer Szene aus Greogor Pappels Sicht, in derer er Elsa das erste Mal persönlich trifft. Schon zu Anfang war Pappel für mich ein komischer Kauz, irgendwie habe ich von Anfang an gemerkt, dass mit diesem etwas nicht stimmt.
Je weiter man liest umso mehr findet man über Pappel und seine verkehrte Denkensweise heraus. Auch in Elsas „Welt“ wird man sofort eingeführt, welche Probleme sie mit sich herum trägt und wie sie mit den Folgen ihrer Entscheidungen zu kämpfen hat. Gefallen hat mir auch, dass es eine plötzliche Wendung gab. Ich hätte auch nicht gedacht, dass Pappelt derart systematisch  vorgehen wird bzw. dass er so brutal sein kann, das habe ich ihm nicht zugetraut. Ich würde gern mehr dazu schreiben, aber ich habe mir vorgenommen nicht zu spoilern. Pascal und Daphne tuen mir leid, ihr Schicksal haben sie nicht verdient. Dennoch war es wichtig für den Verlauf und die Spannung.

Mein Fazit:
Ein absolut empfehlenswerter Thriller! Spannung und Lesespaß mit Gänsehautfeeling ist garantiert vorhanden! Ich freue mich schon sehr  darauf weitere Thriller der Autrorin zu lesen!

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen.
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