Rezension zu Frost & Payne Band 2: Die mechanischen Kinder von Luzia Pfyl

fp-2.jpg„Doch die Hand mit dem weißen Taschentuch, das stark nach Chloroform roch, war unerbitterlich.“ – Zitat aus dem Buch

Es handelt sich hier um den 2. Band der Serie „Frost & Payne“ von Luzia Pfyl.

Fakten zum Buch:
Titel: Frost & Payne – Die mechanischen Kinder
Autor/in: Luzia Pfyl
Verlag: Greenlight Press
Erscheinungsjahr: 2016
Erhältliche Formate: Ebook (In einem Sammelband als Taschenbuch)

Inhalt:
Frost und Payne arbeiten nun zusammen und müssen ihren ersten gemeinsamen Fall lösen. Der Prototyp einer neuartigen Waffe wird gestohlen. Lange Zeit tappen sie im Dunkeln über das Motiv als auch wert dahinter steckt. Bis die Beiden hinter das wahre Motiv kommen, ist es beinahe zu spät. Ein Leben steht auf dem Spiel. Unterdessen wird Cecilia Zeugin eines weiteren Leichenfundes. Sie bittet Payne in der Sache zu ermitteln, da sie Angst hat, dass Annabella das nächste Opfer ist. Auch Frost möchte mehr darüber herausfinden, da sie selbst ebenso betroffen ist, allerdings ist dies nicht so einfach. Können Frost und Payne ein Leben retten und gleichzeitig mehr über die mechanischen Kinder herausfinden?

Zum Cover:
Die Gestaltung des Covers ist wieder gut gelungen. Die Puppe unterstreicht den Titel „die mechanischen Kinder“. Wie beim Cover von Band 1 gefallen mir hier auch die Verzierungen um den Serien-Titel, diese sind ein guter Hinweis auf das Steampunk-Genre. Nur das Schiff finde ich etwas unpassend, es könnte allerdings ein Hinweis auf die viktorianische Zeit sein, in der das Buch spielt. Das kleine Bild von London, dass man rechts unten sieht, kommt leider kaum zur Geltung, trotzdem passt es gut zum Cover. Die Farbwahl in Kombination mit den Motiven ist wieder sehr beeindruckend, besonders die Unwetter-Atmosphäre gefällt mir.

Zum Inhalt:
Schon nach den ersten Seiten ist man wieder mitten in der Geschichte. Ich liebe Luzia Pfyls Schreibstil, er reizt mich sofort mit (im positiven Sinn) und lässt mich tief in die Welt von Frost & Payne eintauchen. Mit Spannung habe ich die Ermittlungen verfolgt,  raffiniert haben Frost & Payne immer mehr über den Fall herausgefunden und haben am Ende gut kombiniert. Die Zusammenarbeit gelingt hervorragend. Der rote Faden der Geschichte um die mechanischen Kinder zieht sich bis zum Ende durch. Man wird mit jedem Kapitel neugieriger und will endlich mehr über diesen verrückten Menschen erfahren, der den Kindern so grausame Dinge antut.

In diesem Band tauchen natürlich wieder einige bekannte Gesichter aus dem ersten Band auf und man erfährt ein Stückchen mehr über sie. Ein Teil der Fragen, die nach dem zweiten Band offen sind, werden beantwortet. Allerdings tauchen auch wieder neue Fragen auf. Somit wird einem niemals langweilig und man kann selbst spekulieren, wer der Täter ist oder wer der Mörder ist bzw. was dahinter steckt. Mir hat das großen Spaß gemacht. Während dem Lesen konnte ich so Vermutungen anstellen und schauen ob sich diese später bewahrheiten.

In diesem Band erfahren wir auch mehr über Technologien aus der Steampunk-Welt von Luzia Pfyl, besonders hat mir das Aethercom gefallen.

Mein Fazit:
Eine gelungene Fortsetzung, die exzellent geschrieben ist und viel Spannung verspricht! Ich freue mich riesig auf den dritten Band!

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!
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